Vergangene Prüfungen

 



 

Märzprüfung G1A, G1B

Flaschengarten

Könnten Sie mir kurz den Energiefluss im Flaschengarten erklären?

Antwort

Die Lichtenergie kommt von aussen und trifft auf die Blätter. Diese wandeln einen Teil davon in chemische Energie (v.a. Glucose) um. Ein Teil davon wird von den Tieren gefressen. Die organischen Reste der Lebewesen (abgestorbene Blätter, Kot, tote Lebewsen) enthalten immer noch etwas Energie welche die Destruenten nutzen. Jetzt ist keine Energie mehr verfügbar. Alle Lebewesen geben einen grossen Teil der aufgenommenen Energie als Wärme ab, welche den Flaschengarten verlässt.

 

Botanik

  1. Ist Gametophyt und Sporophyt auch Teil der Prüfung?
  2. Welche beiden Eigenschaften helfen den Moosen, an Land zu leben? Das verstehe ich nicht.
  3. Was ist Vanillin und woher stammt es?
  4. Was genau ist Bioakkumulation?

Antwort

  1. Diese Begriffe kamen beim Lebenszyklus der Moose und Blütenpflanzen vor. Sie sind aber keim Prüfungsstoff.
  2. Die Eizelle wird auf/in der Mutterpflanze befruchtet und der Pflanzenembryo geschützt. Moose haben zudem eine dünne Aussenhaut, welche vor Wasserverlust schützt. Dies haben Algen noch nicht, und sind daher weit mehr auf Wasser angewiesen.
  3. Vanillin ist der dominiernde Duftstoff der Vanillepflanze. Im echten Vanilleduft hat es aber noch weitere Moleküle, dewegen wirkt der Duft "satter". Vannilin wird aus Nelkenöl oder Holz synthetisch hergestellt. Die natürliche Vanille würde den Bedarf an diesem Aromastoff nicht decken.
  4. Anreicherung von Stoffen entlang der Nahrungkette. Siehe auch Antwort unten oder Skript.

 

Bioakkumulation

Welche chemische Eigenschaften müssen solche Stoffe [die Schadstoffe] wohl haben?

- Sie müssen sich im Körper anlagern und sich nicht ausscheiden lassen. Ich habe mir hier auch noch «fettlösliche Stoffe» aufgeschrieben, doch weiss nicht, was damit gemeint ist. Müssen die Stoffe fettlöslich sein?

Antwort

Wasserlösliche Stoffe können mit dem Urin effizient aus dem Körper ausgeschieden werden. Fettlösliche Stoffe hingegen lösen sich im Fettgewebe und verweilen somit im Körper. Sie können nur ausgeschieden werden, wenn sie vorher (von der Leber) biochemisch umgewandelt werden, was nicht mit allen Stoffen geschieht ist.

Vegetarismus unter ökologischen Gesichtspunkten

  1. Was hat Abholzung mit Effizienz zu tun (erste Frage)?
  2. Wieso sind Hühner besser als Rinder? Weil sie eine tiefere Stufe auf der Nahrungskette haben und somit weniger Energie verloren gegangen ist?

Antwort

  1. Mit Vegetarismus direkt nichts. Wahrscheinlich meinten Sie hier, dass oft für Futtermittelanbau (Tropen)wälder gerodet werden. Dies hat einen negativen Effekt auf das Klima (das in Holz gebundene CO2 wird frei), die Biodiversität wird kleiner und die Böden werden schnell weggeschwemmt.
  2. Hühner werden viel jünger geschlachtet als Rinder, sie haben also weniger Energie aufgenommen, bis sie auf unserem Teller landen. Auch essen wir bei Hühnern prozentual mehr (bezogen auf das Gewicht des Tieres), als bei Rindern. Somit ist der Energietransfer vom Tier zum Menschen bei Geflügel höher als bei Rindern.
    Klimabezogen ist Hühnerfleisch auch viel besser, da Rinder grosse Mengen an Methan (einem Treibhausgas) ausstossen.

Stoffkreisläufe

  1. Was heisst «limitierende Wachstumsfaktor»?
  2. Bei Phosphor verstehe ich den orangen Kreislauf (Regen setzt Phosphat aus verwitternden Gestein frei. Dieser fliesst in den Boden und gelangt durch Auswaschung in das Wasser. Er sinkt ab und durch Sedimentation hebt sich der Boden.), aber den gelben nicht. Wie funktioniert dieser?
  3. Den Kreislauf bei Stickstoff habe ich komplett nicht verstanden.

Antwort

  1. Das ist derjenige Wachstumsfaktor, der am schnellsten aufgebraucht ist. Er limitiert das Wachstum, da alles andere noch vorhanden ist. Wird er hinzugefügt, wächst die Pfanze weiter.
  2. Dies ist der biologische Kreislauf der hier über den Nährstoffkreislauf geht. Wenn ein Lebewesen gefressen wird, ist auch der Phosphor nachher im Räuber vorhanden. Die Destruenten zersetzen die Lebewesenreste in anorganische Verbindungen, welche auch in den orangen (geographischen ) Kreislauf wechseln können.
  3. Der ist auch mit Abstand am vielfältigsten. Stickstoff ist im Boden in Form von Nitrat, Nitrit und Ammonium vorhanden. Diese Moleküle werden von verschiedenen Bakterien ineinander umgewandelt. Nitrat wird von den Produzenten aufgenommen und in weitere Verbindungen umgewandelt (u.a. in DNA-Basen und Aminosäuren). In den Lebewesen fliessen Stickstoffverbindungen im Nähtstoffkreislauf. Zuletzt haben wir noch den Luftstickstoff (N2), der zwar 78% der Atmosphäre ausmacht, aber nur von symbiontischen Bakterien bei Leguminosen (z.B. Klee) umgewandelt werden kann)

Asexuelle Fortpflanzung, Flaschengarten, Stammbäume

  1. Welche Fortpflanzungsform wählen Wasserflöhe, wenn es im Teich warm ist und viel Nahrung vorhanden ist?
  2. Ich kann den Stammbaum mit Treeview nicht anschauen. Ich habe die neuste Version für OS X heruntergeladen, doch sie wird nicht mehr unterstützt (Power PC Programm)...
  3. Müssen wir wissen, wie der Flaschengarten funktioniert?

Antwort

  1. Bei diesen Bedingungen ist schnelles Wachstum vorteilhaft, die Wasserflöhe vermehren sich asexuell (geht rascher, keine Partnersuche). Bei ungünstigen Bedingungen pflanzen sie sich sexuell fort, damit ihre Nachkommen genetisch anders sind und einige besser mit den Umweltbedingungen zurechtkommen werden.
  2. Das ist möglich, das Programm ist ziemlich alt. Die Windowsversion läuft auch auf Windows 7. Ich schaue mittelfristig für ein Webapplet.
    So sieht das Kladogramm aus:
  3. Der Flaschengarten ist eine Illustration für die Stoffkreisläufe und den Energiefluss. Diese Themen sind Prüfungsstoff und können in einem Flaschengarten sehr gut gezeigt werden.

 

 

 



 

Abschlussprüfung F4A (März 2012)

Allgemeines zur Prüfung

  1. Wollte nur nochmals sicher gehen. Wir müssen "nur" das was auf der Lernziele steht können? Das heisst Sie werden und z.B. nichts über Genommutation oder Knochenbrüche fragen oder dass wir irgendwelche Pilze erkennen müssen...?
  2. Sie kennen den Aufbau eines Neurons. -> Im Unterricht haben Sie gesagt, dass das kein Lernziel mehr sei, weil wir keine Zeit für die Besprechung hatten. Also kann ich das jetzt ohne Bedenken von der Lernzielliste streichen?

Antwort

  1. Prüfungsstoff sind nur die Lernziele. Die eigentlichen Prüfungsfragen werden aber allgemeiner formuliert sein und mehrere Lernziele abdecken. Ich erwarte aber nicht, dass sie Stoff ausserhalb der Lernziele bringen.
  2. Doch, der Aufbau einer Nervenzelle müssen Sie können. Allerdings gehört der Aufbau der Synapse nicht mehr dazu; also vom Skript "Nervensystem" nur die obere Hälfte der 3. Seite ohne die Abbildung unten.

 


Kurzantworten - Literaturangaben

  1. Können Sie mir die klassische Züchtung am Beispiel von Kohl erklären?
    (Leider war ich an diesem Tag nicht da und man kann das nirgends nachlesen)
  2. Was hat der/das? Plankton für eine Bedeutung im Ökosystem?
  3. Kohlenstoffkreislauf: Was genau sind die natürlichen und die vom Menschen verursachten Elemente die wir einzeichnen müssen?
  4. Wie stellt man gentechnisch veränderte Pflanzen her?

Antwort

  1. natura ch, S. 58
  2. das Plankton. Eigenes Blatt "Plankton" im online Ordner "sus unterrichtsbloecke"
  3. Skript "Naturschutzbiologie", S. 1
  4. Skript "Bauernhof", S. 3

Gentechnik

Ich habe eine Frage zu der Methode in der Gentechnik: Ich verstehe nicht ganz, wie das abläuft. Ist dieses Bakterium bereits in der Pflanze vorhanden?

Antwort

Dieses Bakterium hat neben seinem Chromosom noch ein kleines Stück DNA, das Plasmid. Ein beliebiges Gen kann aus einem beliebigen Organismus im Labor isoliert werden (z.B. eine Resistenz gegen Insekten) und mit gentechnologischen Methoden (Restriktionsenzyme, Ligasen) in dieses Plasmid eingesetzt werden. Das Besondere an diesem Bakterium ist, dass es bererits natürlicherweise Pflanzen infiziert und sein Plasmid in die Pflanzenzelle injiziert. Dies macht es, um die Pflanze zu zwingen, Nährstoffe für das Bakterium herzustellen. Das veränderte Plasmid wird nun genau gleich in die Pflanze geschleust und diese hat nun das vom Forscher gewünschte Gen in seiner DNA (und würde in diesem Beispiel einen Frassschutz gegen Insekten herstellen).


Gärung

Ich habe das Prinzip der Gärung und warum es zwei Gärungsarten gibt und was das für die Lebensmitteltechnologie zu bedeuten hat, nicht ganz verstanden. Auch weiss ich nicht, welche der beiden Gärungen Hefe ist und was es für die Hefe nützt.

Antwort

Hefen sind Pilze und betreiben Gärung, um damit Energie (ATP) zu gewinnen. Als Nebenprodukte stellen sie je nach Gärungsart CO2 und Ethanol oder Milchsäure her. Dies wird in der Lebensmitteltechnologie (auch zu Hause) ausgenutzt um Brot, Bier oder Joghurt herzustellen. Es gibt verschiedene Gärungsarten, da die Gärung von ganz unterschiedlichen Lebewesen durchgeführt wird (EtOH-Gärung von Hefen, Laktatgärung von Milchsäurebakterien) und diese die Nebenprodukte unterschiedlich nutzen.


Wo sind die verschiedenen Unterlagen?

  1. Wir haben einmal Kurzvorträge gemacht über verschiedene Tiere verschiedener Stämme. Diese verschiedenen Informationen haben Sie uns nie geschickt, müssen wir diese also nicht können?
  2. Ich habe den Kohlenstoffkreislauf immer noch nicht ganz begriffen. Könnten Sie diesen noch ein mal kurz erklären
  3. Ein Lenziel ist, dass wir etwas unter einem Plankton verstehen und dass wir einige Beispiele kennen und die Bedeutung im Ökosystem aufzeigen können. Gibt es von diesem Vortrag keine Unterlagen? Im Allgemeinen wo sind die Unterlagen von den Vorträgen (also die Handouts)?

Antwort

  1. Doch, das ist Prüfungsstoff (was genau ist online, Titel "Neuron, Limnologie und Tierstämme"), die ausgefüllte Tabelle finden Sie auch online im Abteilungsordner unter skript 06b - tiere (loesungen)
  2. Der Kreislauf zeigt den Weg organischer Verbindungen (Kohlenstoffverbindungen) an und entspricht daher zu einem grossen Teil der Nahrungskette, wobei auf jeder Stufe CO2 entweicht. Wir haben neben dem Kreislauf in Lebewesen auch menschliche Einflüsse (wie das Verbrennen von Öl) betrachtet. Genau ist das im skript 07 - naturschutzbiologie, S. 1 aufgezeigt.
  3. Informationen zum Plankton finden Sie auf dem Blatt Plankton im Abteilungsordner und dort im Unterordner sus unterrichtsbloecke (auch die anderen Vortragsthemen sind dort)

Neuron, Limnologie und Tierstämme

  1. Müssen wir das Neuron wirklich kennen? So weit ich mich erinnern kann, haben wir diese nie besprochen.
  2. Müssen wir wissen, wie man den Saprobienindex berechnet?
  3. Müssen wir die Güteklasse plus Grad der organischen Belastung des Gewässers plus die Kennzeichnung plus die rot gekennzeichneten Leitorganismen kennen? Genügt es nicht die Güteklasse und den Leitorganismus zu kennen?
  4. Müssen wir ALLE Tiergruppen wie z.B. Plattwürmer, Bandwurm/Strudelwurm, Körperaufbau und Beispielorganismen kennen?

Antwort

  1. Sie müssen den Aufbau wissen. Das ist auf Skript 17, S. 3 oben rechts die Abbildung (aber die unten von der Synapse ist kein Prüfungsstoff)
  2. Nein, nur den Zweck (wieso man das macht, was man davon hat) und wie man praktisch vorgeht. Wie die Formel genau geht, frage ich nicht.
  3. Sie sollten von den rot eingezeichneten Lebewesen wissen, ob sie bei guter (sauerstoffreich, nährstoffarm) oder belasteter Wasserqualität vorkommen. Welche Nummer diese Stufe hat, ist mir nicht wichtig.
  4. Ja, das ist so. Allerdings werden Sie bei den meisten Tierstämmen ein Beispiel wohl schon kennen und den Körperaufbau müssen Sie nicht detailliert kennen (wichtiger die wesentlichen Unterschiede zwischen den Tierstämmen zu kennen)

Dinosaurier

Habe die eine Lernziele noch nicht ganz verstanden:
Sie können die phylogenetische Beziehung von Dinosauriern zu heute lebenden
Wirbeltierklassen aufzeigen.

Antwort

Gemeinhin nimmt man ja an, dass die 5 Wirbeltierklassen Fische, Amphibien, Reptilien, Säuger und Vögel alle gleich stark miteinander verwandt sind. Dies ist aber nicht so. Evolutiv betrachtet gibt es in der Gruppe der Reptilien eine Untergruppe Dinosaurier und in dieser
wieder eine Untergruppe Vögel. Vögel sind also Dinosaurier und Reptilien. Und Dinosaurier sind auch Reptilien.

Somit kann man nur die Untergruppe von der Übergruppe abgrenzen, aber nicht umgekehrt. Vögel haben alle Federn und können fliegen (oder die Vorfahren konnten es), sie legen zudem Eier mit einer Kalkschale (die anderen Reptilien legen meist Eier mit einer ledrigen Schale).
Dinosaurier haben ein anderes Skelett als die restlichen Reptilien, zudem waren einige (aber nicht alle), gleichwarm (wir auch die Vögel).


Botanische Früchte

Sie können Beeren, Nüsse, Steinfrüchte, Sammelfrüchte und Scheinfrüchte unterscheiden und kennen Beispiele dazu.

Stimmt das soweit?
und kennen Sie noch weitere Beispiele zur Nuss? Ebenfalls zu Schein-/Sammelfrucht?
Laut Internet gehört die Erdbeere zur Scheinfrucht, aber es sei ein Spezialfall und gehört deshalb zur Sammelnussfrucht? Nun bin ich verwirrt, welche können wir zu der Sammel-/Scheinfrucht zählen? Ist die Himbeere auch gleich wie die Erdbeere? Wozu gehört bsp die Ananas?

Antwort

Ihre Aufzählung stimmt. Echte Nüsse gibt es wenige, die Buchennüssli zählen beispielsweise noch dazu. Die Erdbeere ist in der Tat speziell, und zwar sind die grünen Punkte auf der Aussenseite kleine Nüsse. Das rote ist der ehemalige Blütenboden. Sie ist also eine Scheinfrucht (Beteiligung von weiteren Blütenbestandteilen wie Blütenboden) wie auch eine Sammelfrucht (mehrere Nüsse). Die Himbeere ist eine Sammelfrucht. Und zwar sind die einzelnen kleinen Körnchen (die man ja mit dem Finger voneinander abtrennen kann) kleine Steinfrüchte. Die Ananas ist ebenfalls speziell: Mehrere Beeren sind an einem Blütenstand miteinander verwachsen. Es ist also ebenfalls eine Sammelfrucht aber auch eine Scheinfrucht.


Evolution

  1. Sie können 5 vers. Hominiden "portraitieren". Ist damit gemeint, dass wir sie zeichnen müssen oder einfach die Unterschiede aufzeigen können? Und was ist mit der Tabelle (Zeitliches Auftreten, Verbreitungsgebiet, Neue Fähigkeiten) müssen wir die auch können?
  2. Reicht es, wenn wir bei den sechs Dinosaurier einfach wissen ob sie Pflanzen-/ oder Fleischfresser waren?

Antwort

  1. portraitieren meine ich, dass Sie etwas über diese Hominiden erzählen können und die Unterschiede zwischen Ihnen kennen. Dazu brauchen Sie den Inhalt der Tabelle. Zeichnen müssen Sie aber nichts.
  2. Nein, Sie sollten schon noch etwas mehr darüber erzählen können, resp. ihr Aussehen erklären.

Humanbiologie

  1. Sie wissen, wie ein Gelenk mit Knochen, Knorpeln, Sehnen, Bändern und Muskeln aufgebaut ist und wozu die einzelnen Strukturen dienen.
    -> Müssen wir dazu die Abbildungen zum Blatt "Bewegungssystem" auf der 2.Seite:
    "Muskelaufbau" und "Gelenke" beschriften können? (Skript vom 15.12.11)
  2. Sie können den Weg von der Befruchtung erklären. Müssen wir da alle Fachbegriffe können? (Trophoblast, Embryoblast ect)
  3. Nachdem die Phagocyten die Bakterien und toten Zellen aufgenommen haben, sterben diese dann auch? (auf Blatt steht: toter Phagocyt) und was geschieht dann mit ihnen?
  4. Das ZNS beinhaltet das Gehirn und das Rückenmark. Das PNS sind alle Nerven ausserhalb, also die sich weder im Gehirn noch im Rückenmark befinden.  Weshalb haben wir zwei verschiedene Nervensysteme. Wozu unterscheiden wir die? Was ist der Zweck davon?

Antwort

  1. Nein. Sie sollten diesen Aufbau kennen, aber nur mit den Begriffen welche wir besprochen haben. Diese Zeichnungen sind detaillierter.
  2. Sie können das in eigenen Worten erkären und somit alle Fachbegriffe umgehen. Spermium und Zygote sollten Sie aber verstehen.
  3. Die toten Phagocyten werden von noch lebenden gefressen ;-) Sie sterben normalerweise bei der Phagocytose nicht ab, das kann aber vorkommen.
  4. Das haben wir nicht im Detail angeschaut. Neuronen des ZNS sind anders isoliert als die im PNS, zudem ist das ZNS durch die Blut-Hirn-Schranke viel besser vor Schadstoffen, Erregern aber auch dem eigenen Immunsystem geschützt als das PNS.

Baumquerschnitt

Beim Baumquerschnitt müssen wir die einzelnen Funktionen der vers. Gewebe erklären können. Mit Hilfe des Buches habe ich aber nur etwas zu Bast (Transport von selbstaufgebauten Nährstoffen, bsp Traubenzucker) und zur Borke (Schutzfunktion -> Wetter, Insekten, Feuer) gefunden. Stimmt das soweit oder gibt es noch mehr Funktionen? Und was sind die Funktionen von Kernholz, Splintholz und Kambium?

Antwort

Ihre Antwort stimmt. Der Kernholz ganz innen dient der Stabilisierung, ähnlich einer Säule. Im Splintholz wird Wasser transportiert, dieses Transportgewebe von (meist) unten nach oben heisst auch Xylem (das andere, mit Kohlenhydraten von oben nach unten heisst Phloem). Nur in der dünnen Kambiumsschicht teilen sich Zellen, somit wird der Stamm mit der Zeit immer dicker (Phloem und Xylem wachsen in die Breite).


Metamorphose

Weshalb machen gewisse Lebewesen eine Metamorphose? Die Eier überleben bei Kälteeinbruch, weil sie tief im Boden sind. Die Tiere sterben. -> Also Schutz vor Kälte? Ist das der einzige Grund?

Antwort

Das Schlüpfen aus einem Ei ist keine Metamorphose. Nur bei Tieren, welche sich im Larvenstadium deutlich vom Adultstadium unterscheiden, spricht man von Metamorphose. Am Beispiel der Schmetterlinge sehen wir schön die Vorteile dieser Aufgabenteilung innerhalb des Alters: Die Raupe kann schnell und viel fressen und ermöglicht somit ein rasches Wachstum. Der adulate Schmetterling hingegen ist mobil, kann besser Partner suchen und neue Lebensräume erreichen.


Insektenordnungen

"Sie haben die Übersicht über die Vielfalt der Insekten und kennen die Ordnung Käfer, Wanzen, Hautflügler, Zweiflügler, Libellen und Schmetterlinge mit Beispielen und Lebensweisen."

Sie haben die Übersicht = alle 16 Insekten auf den 2 Blättern kennen??! Was genau meinen Sie mit "Sie haben die Übersicht"? Oder einfach wissen dass es viele vers. Arten von Insekten gibt, aber keine genauen Namen ausser die oben erwähnten?

Antwort

Das sind nicht 16 sondern 6 Ordnungen die Sie kennen müssen (nämlich die im Lernziel erwähnten). Zudem müssen Sie wissen, dass diese Klasse noch weit vielfältiger ist und noch viel mehr Ordnungen enthält.


Ökosystem See im Jahresverlauf

Sie können die jahreszeitlichen Veränderungen in den Wassertemperaturen der Seeschichten erklären. Sie können aufzeigen was geschieht, wenn ein See "umkippt".

Können Sie mir das nochmals in einfachen Worten erklären? Anhand von den Notizen und Bilder die wir haben verstehe ich es nicht.

Antwort

In Stichworten ist der Ablauf der Eutrophierung etwa so:

Falls die jahreszeitliche Zirkulation nicht ausreicht um Sauerstoff an den Grund zu bringen, kippt der See um; er stinkt und enthält nur noch wenige Arten (diese aber in hoher Individuenzahl). Ohne Veränderung von aussen bleibt der Zustand so.

Eine genauere Erklärung mit Skizzen finden Sie im natura ch, S. 113/114


Weichtiere

"Sie können den anatomischen Aufbau einer Gehäuseschnecke skizzieren und erklären." Wird von uns erwartet, dass wir von selbst die Skizze auf S.152 im Buch oben aufzeichnen können? Oder geben Sie uns ein Bild, welches wir beschriften müssen?

Antwort

Ich erwarte, dass Sie selber die Organe ungefähr einzeichnen können. Dabei bewerte ich aber nicht Ihre künstlerischen Fähigkeiten, Sie werden Ihre Skizze auch kommentieren können (z.B. dieses Organ wäre weiter oben und grösser).

 



 

Januarprüfung F1B, F1D

Gentechnik

Können Sie nochmals kurz erklären, wie ein Gen von einem Organismus in einen anderen transferiert wird?

Antwort

DNA wird aus dem Lebewesen extrahiert. Das gewünschte Gen wird mit Restriktionsenzymen ausgeschnitten, bei wenig DNA wird diese zuerst noch mit der PCR-Methode vervielfältigt. Mit Hilfe der Gelelektrophorese kann das DNA-Stück mit der gewünschten Länge gereinigt werden. Ein Plasmid wird mit den gleichen Restriktionsenzymen geöffnet und das PCR-Fragment dazugetan. Ligasen verschliessen das Plasmid, nun mit dem PCR-Fragment darin. Das Plasmid wird in ein Bakterium transferiert, oder in einen anderen Zielorganismus.

Die genaue Erklärung, auch all der Fachbegriff und Methoden, ist im Skript 16 - Gentechnik beschrieben.


autosomal - gonosomal

Ich wollte fragen, ob Sie den Unterschied zwischen autosomal und gonosomal nochmals erklären könnten.

Und ich bin mit nicht mehr sicher, ob Sie gesagt haben, dass die Hardy-Weinberg-Gleichung an der Prüfung nicht kommt.

Antwort

autosomal: auf einem der 22 "normalen" Chromosomen, welche bei Mann wie Frau immer paarweise vorkommen (homologe Chromosomen)

gonosomal: auf einem der Geschlechtschromosomen (dem 23. Chromosom). Also auf dem X- oder Y-Chromosom, wobei es in der Praxis meist das X-Chromosom ist, da auf dem Y-Chromosom nur sehr wenige Gene (ca. 200) vorhanden sind.

Die Hardy-Weinberg-Gleichung für die Berechnung der Heterozygoten-Population ist nicht Prüfungsstoff. Falls Sie das bereits gelernt haben ist das aber nicht tragisch - wir kommen wahrscheinlich im 3. Semester Ökologie darauf zurück.


Arthropoden

Wollte fragen, ob man bei den 5 Arthropoden auch die lateinischen Begriffe können muss oder reicht es die deutschen zu wissen?

Antwort

Nein, die deutschen Namen reichen.




 

Dezemberprüfung G1A, G1B

Dinosaurier

Wann waren die ersten, wann die letzten Dinos?

Antwort

Die ersten Dinosaurier erschienen vor ca. 235 Mio. Jahren und überlebten als Tiergruppe bis sie ziemlich rasch vor 65 Mio. Jahren ausstarben.

 


 

LM-Pathogene

Campylobacter können diverse Erkrankungen auslösen. Ist mit einer Inkubationszeit von 3-20 Tagen (Löungen LM Pathogene) die Campylobacter-Enteritis gemeint?

Antwort

Am häufigsten ist Campylobacter jejuni, die anderen Erreger sind zahlenmässig nicht so relevant oder gar keine LM Pathogene. Die ersten Symptome der Campylobacter-Enteritis treten nach 3-5 Tagen auf, manchmal auch erst nach 20 Tagen.

 


Viren

Könnten Sie nochmals kurz den lysogenen Vermehrungszyklus erklären, ich verstehen ihn nicht ganz.

Antwort

Das Virus dockt an die Zelle an und injiziert sein Erbgut in die Zelle hinein. Die Viren-DNA wird in die normale DNA der Zelle eingefügt. Wenn die Zelle nun ihre DNA kopiert um sich danach zu teilen, wird die Viren-DNA mitkopiert. In allen Tochterzellen ist somit die Viren-DNA ebenfalls enthalten. Die Viren-DNA wird aber nicht umgesetzt, es entstehen keine neuen Viren.

 


Arthropoden

Kann man als zweites gemeinsames Merkmal aller Arthropoden angeben, dass ihre Körper in mehrere Teile gegliedert sind?

Antwort

Das ist so. Arthropoden haben eine Gliederung (Segmentierung), was besonders bei Hundert- und Tausendfüsslern noch sehr gut sichtbar ist. Die Kopfsegmente sind oft verwachsen, hier ist es weniger gut sichtbar.

Ein weiteres gemeinsames Merkmal ist das Aussenskelett aus Chitin.

 


Paläontologie

Ich habe mir notiert, dass der 1. Mensch vor 4 Mio. Jahren gelebt hat, und dass die 1. Wirbeltiere vor 500 Milliarden Jahren gelebt haben. Stimmt das?

Antwort

  1. Der Australopithecus lebte vor 4 Millionen Jahre und kann als einer der ersten Menschen bezeichnet werden.
    Die ersten Fische (und somit die ersten Wirbeltiere) erschienen vor 500 Millionen Jahren. Die Erde ist 4.7 Milliarden Jahre alt, somit sind Ihre 500 Milliarden Jahre viel zu lange.

 


Arthropoden, Paläontologie, Zelle

Antwort