Alte Prüfungsfragen

F2B – Mai 2019

In der letzten Stunde haben wir als Repetition ein Kahoot gespielt. Wäre es möglich, diesen Kahoot auf Moodle zu stellen, damit wir den gelernten Stoff überprüfen können?

Ja sicher, das kahoot ist hier. Beachten Sie aber, dass die Fragen nicht mit den Lernzielen übereinstimmen.

Ich hätte eine Frage bezüglich des Lernzieles „Sie kennen die marinen Lebenszonen und können beschreiben, welche Herausforderungen sie an die Lebewesen stellen“. Sie haben uns gesagt, dass wir die Fachbegriffe nicht auswendig lernen müssen, doch diese sind doch genau die verschiedenen Zonen, die wir kennen müssen? Bezüglich den Herausforderungen der Lebewesen wüsste ich auch keine Antwort, ausser vielleicht dass die meisten marinen Organismenarten an der euphothischen Zone liegen, welche nur 2% des gesamten offenen Wassers einnehmen… Könnten Sie mir weiterhelfen? 

Sie müssen die Zonen kennen, aber nicht die Fachbegriffe. D.h. Sie dürfen Sie umschreiben wie “zuunterst am Meeresgrund” anstelle von “Abyssal”. Herausforderungen sind – je nach Zone – Lichtmangel, hoher Druck, tiefe Temperatur, Ebbe und Flut, Sauerstoffmangel.


G2A – October 2018

Translation

I got a question to the translation process. Do we have to be able to explain the processes of initiation, elongation and termination very precise or do we, for example, just have to describe a given picture of these processes?

Something in between 🙂 You must be able to explain that the amino acid is transported to the growing polypeptide chain and how this is correlated with the shift of positions for the mRNA inside the ribosome.


G1A – Dezember 2017

Osmose und Zellen

Ich bin etwas verwirrt mit meinen Notizen, ist hypertonisch einen guten oder schädlichen Zustand für die Pflanzenzellen? Und hypotonisch?

Und stimmt es, dass hypertonisch für Tierzellen tödlich und hypotonisch einfach schädlich ist?

Antwort

Pflanzenzellen sind normalerweise in einer hypotonischen Lösung, Tierzellen in einer isotonischen.

Genau, Tierzellen können in einer hypotonischen Lösung platzen, in einer hypertonischen funktionieren sie schlecht oder gar nicht. Das ist aber meist umkehrbar, sobald sie wieder in einer isotonischen Lösung sind.

Beachten Sie die Abbildung Seite 3 im Skript 07.

Zellatmung

Was meinen sie mit dem Lernziel:
– Sie kennen die drei Teile der Zellatmung und können sie grob beschreiben.
Und können Sie mir sagen wo die Gärung stattfindet?
Und stimmt es, dass man für die Zellatmung Sauerstoff braucht und bei ne Gärung Wasser.

Antwort

Die drei Teile sind Glykolyse, Citratcylcus und Atmungskette + ATP-Synthase. Das Wesentliche steht in den Abschnitten “Das Wichtigste in Kürze” im Skript 11.

Die Gärung entspricht der Glykolse und eine (Milchsäuregärung), resp. zwei (alkoholische Gärung) weitere Reaktionen. Sie finden alle im Cytoplasma, also ausserhalb des Mitochondriums, statt.

Die Zellatmung benötigt Glukose und Sauerstoff, die Gärung nur Glukose.

ATP

Lernziel fünfzehn: Sie wissen, dass ADP in ATP umgewandelt werden kann und was es dazu braucht. Reicht die Antwort, dass es dafür die Zellatmung braucht oder müssen wir sagen, dass es Glukose und Sauerstoff braucht.

Antwort

Um aus ADP ATP herzustellen braucht es ein Phosphat, sowie Energie. Der Vorgang ist komplex und wird mit Hilfe der Zellatmung oder der Gärung vollbracht.

Enzymhemmung

Ich habe eine Frage zur Enzymhemmung: Es gibt ja die beiden Varianten mit einem Inhibitor, der sich entweder an die aktive Seite des Enzyms andockt und somit das Substrat nicht mehr aufgenommen werden kann (kompetitiv), oder ein Inhibitor dockt an einer anderen Stelle am Enzym an, was die Folge einer Formveränderung des Enzyms hat und somit das Substrat abermals nich aufgenommen werden kann (nicht kompetitiv). Welche 2 anderen Formen gibt es noch?

Antwort

Eine Enzymhemmung kann wie Sie geschildert haben kompetitiv (an aktiver Seite) oder nicht-kompetitiv (an anderem Ort) wirken. Zudem kann sie auch reversibel (rückgängig machbar) oder nicht-reversibel (dauerhaft bindend, Enzym ist unbrauchbar) sein.

Somit gibt es 4 mögliche Zustände: 1) reversibel und kompetitiv, 2) reversibel und nicht-kompetitiv, 3) nicht-reversibel und kompetitiv und 4) nicht-reversibel und nicht-kompetitiv.

Osmose

Ich habe eine Frage zu Osmotischen Reaktionen von Zellen: Auf dem Skript 07 steht, dass hypotonisch bedeutet, dass aussen eine tiefere Konzentration osmotischer Stoffe hat. Was sind genau osmotische Stoffe? Sind das Stoffe, die nicht durch die semipermeable Membran gelangen können? Denn auf der Beispielabbildung habe ich mir notiert, dass bei der hypotonsichen Lösung ausserhalb der Zelle weniger Salze enthalten sind (resp. aussen mehr Wasser enthalten ist) und das Wasser deshalb in die Zelle difundiert

Antwort

Genau. Osmotisch aktive Stoffe sind alle Stoffe, welche nicht durch die Membran gelangen, aber einen Einfluss auf die Osmose haben. Das wären Salze, Zucker, kleine geladene Teilchen. Bei Zellen handelt es sich meist um eine komplexe Mischung als vielen, wir sprechen deshalb von osmotisch aktiven Stoffen als Sammelbegriff.


G1A – Oktober 2017

Längen unter dem Mikroskop

Tutorial Mikroskop S.6: Frage zu Euglena. Währe die Lösung 27Quadratmikrometer korrekt?

Antwort

Sicher nicht. Bei diesen Aufgaben ist immer die Länge des Objekt erwartet, nicht die Fläche. Hier wäre es also 80 um, also ca. die Hälfte vom Sehfelddurchmesser von 167 um.

Von der DNA zum Protein

Sie wissen auf welchen wegen durch die Zelle Proteine hergestellt werden. Wie ist das gemeint? Ist das so, dass durch den Weg, die ein Ribosom durch das Zellinere zurücklegt ein Protein entsteht?

Antwort

Nein, das Ribosom ist die Fabrik welche nach Anleitung Proteine herstellt. Im Zellkern wird eine Arbeitskopie der DNA erstellt, diese geht dann zu einem Ribosom das am ER befestigt ist. Dort wird das Protein hergestellt. Das Protein geht dann durch das ER und das Golgi, wird dabei noch verändert, bis es dann in der Zellmembran befestigt seine Funktion wahrnimmt. Bei frei schwimmenden Proteinen geht es direkt zu einem Ribosom, ohne ER und Golgi.

Farben

Müssen wir für die Prüfung das Thema Farben können?

Antwort

Ja, alle Lernziele.

Zellzyklus

Was macht die G2 Phase?

Antwort

Hauptsächlich Vorbereitung auf die Mitose.


G3B, G3C – June 2017

Technical terms

On handout 15, the second assessment statement says: “detrivore and their sub-groups”, which are the sub-groups? Or did you mean saprotrophs instead of sub-group?

Answer

You are right, it should be decomposers and their subgroups. Or to be more precise: You have to know “consumer”, “producer”, “saprotroph” and “detritivore”.


G3B, G3C – December 2016

Synapses

One of the first asssessment statements is, to know how signal transmission at the synapse works. I’ve watched a video about it and they mention two ways, one for the electrical and one for the chemical synapse. Maybe you’ve discussed the statements in the last lesson, but I wanted to clarify, if we have to know both ways of transmission or just one?

Answer

It’s only about chemical synapses, we haven’t discussed electrical synapses.

Classification of the nervous system

I have a question concerning the classification of the nervous system: Do we have to know the effects of the parasympathetic respectively the sympathetic division as shown on the handout 09?

Answer

You have to know that one of the mentioned is more active in fight and flight behaviour and the other more in recover and relax. But there is no need to learn all the examples given in the diagram.


G3B, G3C – October 2016

Stress response

Do we have to know the effects of epinephrine, norepinephrine, mineralocorticoids, and glucocorticoids on the body?

Answer

Yes, but only as it is shown in the diagram about stress response in handout 03, page 5.

EDR

Could it be that we haven’t discussed “Endocrine disrupting chemicals”? I asked my classmates and they can’t remember that we did.

Answer

We haven’t discussed it in class; but it was a reading task next to the blood glucose measurement. However, there won’t be a question about this topic in the next exam.


G1A – April 2016

Stoffumfang

An der Prüfung am folgenden Mittwoch (06.04), haben Sie auf Schulnetz “Bakterien, Protisten, Pilze” aufgelistet, nun aber auf den aktuellen Lernzielen stehen aber auch die pflanzlichen Lernziele darauf. Müssen wir uns nun auf die aktuellen Lernziele samt “Pflanzen” beziehen oder kommen “nur” Bakterien, Protisten, Pilze?

Antwort

Die Liste mit den Lernzielen gilt, also inkl. Pflanzen (so weit wir sie besprochen haben)


G2B, G2C – April 2016

Organ systems

Do we have to explain all the different organ systems and list and explain all the organs that are included in these systems or do we only have to know the main functions and main components as listed in handout 16?

Answer

It’s only an overview, so yes, you have to know what you wrote in the table in handout 16. Of course, this is not the case for the organ systems which have additional assessement statements.

Biology book

Which pages in our textbook do you recommend reading for the upcoming test?

Answer

The book contains much more information compared to my handouts. You only have to know what is covered by assessment statements. However, following chapters may be of help:

Bacteria (Page 299), Protists (Page 306), Fungi (Page 328), Plants (Page 318)


G3A – January 2016

Glial cells

Glial cells are not part of this exam. Nevertheless it is a fascinating topic. The answers of the handout are online now.

Drugs

6.5 Drugs and Synapses:
Do we have to know ALL the drugs…their mechanism, location and symptoms?

Answer

No, just THC (cannabis), cocaine and two drugs which you can choose from the table in the handout.

MRI and CT

A2 page 2 what is white and what is black in the photos? CT and MRI

Answer

This we have discussed in class. CT measures the density, MRI the water content (or other fluids, fat)


G2C – December 2015

DNA Replication

I have a question concerning the assessment statements: Do we have to learn the handout 4 from 18/9/15 about DNA Replication. I just wunder because it wasn’t tested last time and it isn’t on the list.

Answer

You are right, it got somehow lost. It will not be assessed during the next exam.


G3A – November 2015

Virus Topology

What exactly do we have to know for virus topology?

Answer

The general structure found in most viruses: DNA or RNA, protein hull, membrane envelope from host cell, assisting proteins on the outside (help introducing in host cell).

Virus reproduction

Is the HIV virus taken in by the white blood cells by endocytosis or is this not exactly the same process?

Answer

Normally, it’s endocytosis when the cell controls the mechanism. Here it’s initially controlled by the virus. But yes, the mechanism is the same.


G2 – June 2015

Correction

The heart derives from embryonic mesoderm (not endoderm). For one half of the class I explained this wrong.

Fertilization

I have some questions about the assessment statements. What is the difference between: Outline the way of the sperm and the egg cell until nidation and explain the process of fertilization?

Answer

Indeed, the second assessment statement is included in the first one. You have to know the way of the two gametes as discussed in handout 23 P. 1. Furthermore I expect the details during fertilization as shown in handout 24 P. 1 above.


G1 – Juni 2015

Prüfungsumfang

Beim Lernen ist mir aufgefallen, dass wir dieses Skript 13 aus Woche 2 zum Aufbau von unverholzten Pflanzen, der Funktion ihrer Teile und dazu, wie die Pflanzen Wasser aus den Wurzeln in die Blättern transportieren gar nie gemacht haben. Wir (G1c) hatten zu dieser Zeit die Studentin, die ihr eigenes Skript mit uns durchgearbeitet hat.
Könnten Sie deshalb unserer Klasse noch die Lösungen für dieses Skript, besonders für die Funktionen der verschiedenen Pflanzenteile, zukommen lassen?

Antwort

Da haben Sie Recht, diese Punkte habe ich mit Ihnen nur kurz angeschaut. Ich habe die Lernzielliste dementsprechend angepasst.


G1 – März 2015

Prüfungsumfang

Dass wir die “Lernziele G1B, G1C” und “ewige Lernziele” können müssen, ist mir klar. Aber müssen
wir für Dienstag auch die “Lernziele G1B” auf der ersten Seite lernen?

Antwort

Prüfungsstoff ist nur vom 2. Semester, d.h. für das G1B und G1C die gesamte erste Seite, nicht aber die zweite Seite, von der Lernzielübersicht.


G2A – March 2015

Blood vessels

What kind of blood vessels do we have to know on “Human circ. system”?

Answer

  • 3 different types: arteries, veins, capillaries
  • Names according to their function, e.g. pulmonary artery
  • Each two between lung and heart and between heart and body
  • Aorta
  • Coronary artery

Circulatory system

Outline the medical backround & the normal range for these values (tidal volume, vital capacity… (Etc.))
What do you mean with medical background? How it (the tidal volume) is measured or what (the tidal volume) is?

Answer

A short explanation how our body causes these values, e.g. for heart beat that it is because of the change of relaxed and contracted heart muscles in order to pump blood in the arteries.

Organ systems

On the handout organ systems:
Do we have to know the anatomy (of the organs) too or just the important functions?

Answer

Only the main functions. However, general knowledge about the organ locations in the human body and their anatomy (only whether hollow or filled) would be useful.


G1 – Dezember 2014

Pilze

Auf den Lernzielen steht nichts von Tieren und Pilzen, doch Sie sagten uns einmal wir müssen das für die nächste Prüfung können. Ist das nun Prüfungsstoff?

Antwort

Da haben Sie Recht. Ich habe mich nun aber dagegen entschieden. Gültig sind stets die Lernziele auf dem Übersichtsblatt.

Endosymbiontentheorie

Ich konnte nirgends eine Antwort finden, wie genau die Chloroplasten und die Mitochondrien von den Eukaryoten aufgenommen wurden. Müssen wir das überhaupt so genau wissen?

Antwort

Der genaue Grund ist nicht bekannt, wir haben zwei Hypothesen besprochen. Den Vorgang müssen Sie aber erkären können, v.a. wie diese Organellen zu zwei Membranen gekommen sind.

Grosse Moleküle

Ich wollte sie fragen, wie die Übersetzungen von, Provide structural support und Defensive Proteins, genau lauten?

Antwort

So genau müssen Sie das nicht kennen. Bei Proteinen reicht, dass Sie Strukturproteine und Enzyme erklären können.

Mit “provide strutural support” ist gemeint, dass Proteine den Zellen und dem Gewebe Form und Halt geben. “Defensive Proteins” sind Faktoren bei der Abwehr von Krankheitserregern, wie z.B. Antikörper.


G2A – Dezember 2014

Gene technology

I don’t quite understand what we have to know here/ where we can find the answer:
“Outline a basic technique used for gene transfer involving plasmids, a host cell (bacterium, yeast or other cell), restriction enzymes (endonucleases) and DNA ligase.”

Answer

This is explained in “handout 11 – in theory cloning”. Focus on the overview diagrams on page 1 and 6.

mtDNA

From whom does a boy inherit his mtRNA? (mother or father) What about a girl?

Answer

During fertilization only the nucleus DNA enters the egg cell. Therefore only the mother inherits the mtDNA – to sons and daughters.

And it is mtDNA, not mtRNA.

Mutations

On the page about mutations (21.10.14), do we have to learn the Translocation, cause in the assessment statements you just mentioned that we have to learn the structural changes of gene, chromosome and genome mutations. But because the translocation doesn’`t happen in those, do we still have to learn it?

Answer

Yes, you have to know this one too. With translocations a part of the gene (or chromosome) is moved to a different position. It can happen as a gene or as a chromosome mutation.


F2BC nap – November 2014

Herz

Müssen wir auch ein Herz zeichnen können, oder reicht es, wenn man es auf einem Bild erkennen kann?

Antwort

Sie müssen es auch zeichnen können, allerdings reicht eine schematische Darstellung (z.B. als Rechteck).


G1B, G1C – September 2014

Lernziele

Auf dem Blatt der Zellteilung hat es ein Lernziel zu dem ich noch eine Frage habe. Es steht : “Sie kennen drei Orte in denen Pflanzen Farbstoffe haben und wissen, wo welche Art von Farbstoffen eingelagert wird.” Könnten Sie mir bitte schreiben wo ich diese Angaben zu den Farbstoffen finde.

Antwort

Das haben wir im Unterricht besprochen. Ich habe die betreffende Folie im Schülerbereich hochgeladen.

Farben und Organellen

Mir ist unklar, was das dritte Organell für Farbe ist.

Antwort

Chloroplasten.


G2A – September 2014

Lernziele

Auf dem Themenblatt `DNA` vom 19.8.14 verstehe ich das 1. Lernziel nicht. Was für nukleotide Strukturen muss ich mit Zucker Den Basen und dem Phosphat zeichnen?
Hat es die gleiche Bedeutung wie Lernziel 3 und 4?

Answer

For assessment statements 1 you have to know DNA is composed of sugar, phosphate and four bases (A, C, G, T). The other assessment statements expect you do arrange these components in a drawing (you can use rectangles or circles, no chemical structures are expected). Furthermore you have to know where we find hydrogen bonds and which base pair combinations exist.

DNA composition

Do we have to know for the exam the chemical structure of the 5 bases and the 2 sugars (Lewis-Formula ) or would it be enough if we only know their names?

Answer

It is sufficient to know the names, or only the one letter abbreviation for the bases (A, C, G, T).

Splicing

What would be the solution for the Assesment Statements on Handout 3?

  1. ‘Outline the difference between introns and exons and their role in splicing’
  2. ‘Outline the advantage of alternative splicing’

Answer

As a very short summary:

  1. exons are DNA regions which information will be translated into proteins; introns do not contain such information; introns are removed (spliced) after transcription
  2. different protein variants (with therefore different properties or even functions) from only one gene

protein structure and alternative splicing

Was meinen Sie mit “How the shape of a protein defines its function”? Wir haben nur besprochen, wie das Protein aussieht, wenn es hydrophobe Teile hat. Weiter verstehe ich nicht, was das alternative splicing für Vorteile bringt. Es ist mir klar, dass dabei aus einem Gen verschiedene Proteine entstehen können, aber wie wird gewährleistet, dass keine Information verloren geht?

Answer

Depending on the chemical properties of the amino acids (e.g. hydrophobic or hydrophilic) the shape of a protein is different. Filamentous (long and thin) proteins are often found as structure proteins such as in skin or muscles. Globular (spherical) proteins are often enzymes, accelerating biochemical reactions. Here the shape also defines the kind of biochemical reaction the enzymes accelerates.
With alternative splicing only parts of a protein are different, therefore the protein still fulfils the same function but with small adaptions (e.g. enzymes with different temperature optima). There are additional regulatory sequences which control which splicing variant is expressed under which circumstances.

DNA Struktur

Es gibt zwei Lernziele: “Draw the molecular structure of DNA” und “Draw the nucleotide structure of DNA”. Was ist dort gemeint, bzw. wo liegt der Unterschied zwischen den beiden?

Answer

You can combine the two assessment statements (as I will do for the test…). Therefore you should be able to draw a DNA double helix with nucleotides (phosphate, sugar, and base). The backbone should contain a 3′ end and a 5′ end. Label the four bases properly (one letter code is sufficent) and distinguish between covalent and hydrogen bonds. No chemical formula are expected, you can draw circles or rectangles for the nucleotide components.

F2BC – September 2014

Magnesium

Ich habe eine Frage zum 8. Lernziel vom Bewegungssystem; dort steht man müsse die Rolle von Magnesium beim Anspannen des Muskels auf molekularer Ebene kennen. Ich habe aber auf den Blätter, die wir bekommen haben, nirgendswo gesehen, dass Magnesium bei diesem Ablauf eine Rolle spielt.
Darum: Was ist die Rolle von Magnesium?

Antwort

Das stimmt, dieses Thema haben wir nicht im Detail angeschaut. Magnesium ist bei der Calciumabgabe beteiligt, d.h. Magnesium braucht es, damit Calcium in der richtigen Menge zum Aktin kommt.

Muskelkontraktion

Bei der Anspannung der Muskeln auf molekularer Ebene, was genau ist da die Rolle von ADP und ADP+P?

Antwort

Das steht im Selbststudium 2, Seite 2 unten (Abbildung).

ADP ist die energiearme Variante und ist mit der entspannten Form des Myosinsköpfchens verbunden.
ADP+P ist die mittlere Variante und ist mit dem angespannen Myosinköpfchen verbunden. Wird P abgespalten, schnellt das Myosinköpfchen in die entspannte Lage zurück. Es ist also (sehr vereinfacht ausgedrückt) wie der Bolzen an einer Spannvorrichtung.


G1A – Juni 2014

Übersicht Tiere – Musterlösung

Viele von der Klasse haben die Tiergruppenliste nur teilweise aufgefüllt. Könnten Sie uns die ausgefüllte Liste schicken, damit wir wissen, welche Informationen wichtig sind?

Antwort

Ich stelle keine Musterlösung zur Verfügung. Die Liste ist als Hilfestellung/Zusammenfassung gedacht, alle Informationen dazu haben wir im Unterricht besprochen. Es ist auch absolut nicht notwendig, alles auszufüllen. So gibt es für etliche Klassen oder gar Stämme für uns keine erklärenden Beispiele.

Übersicht Tiere – Umfang

Mir ist unklar, welche Liste von Tiergruppen Sie meinen und inwiefern wir sie in einem Stammbaum aufzeichnen müssen.

Antwort

Die Liste ist die A3-Tabelle “Übersicht Tiere“, welche Sie selbständig ausgefüllt haben – ohne die noch nicht besprochenen Stämme Stachelhäuter, Bärtierchen und Wirbeltiere. Die Klassen und Stämme müssen Sie als Stammbaum einzeichnen können, wobei v.a. Klassen als Teilbäume der Stämmte darzustellen sind.

Schnirkelschnecke

In Ihren Lernzielen haben Sie die Schnirkelschnecke. Müssen wir sie lernen? Wir haben sie nämlich auf keinem unserer Blätter abgebildet oder beschrieben.

Antwort

Die Schnirkelschnecken sind auf Seite 4 im Skript 24 – Weichtiere beschrieben.


F3D – naw – April 2014

Farbentstehung

Wo kann ich die Antworten zu den folgenden 2 Lernzielen im Skript “Farbentstehung” finden?

  • Sie können erklären, auf welche Art und Weise Lichtfarben entstehen.
  • Sie können grob erklären, wie Strukturfarben zu Stande kommen und wo wir sie finden.

Antwort

Diese Lernziele wurden anhand der Vorträge erklärt. Das erste Lernziel hat auch mit der besprochenen Physikfrage zu tun, auf welche 4 Arten Farben entstehen: Als Schwarzkörperstrahlung (Sonne, glühendes Eisen), als Resutat bei einem Atom-/Elektronenübergang (Leuchtstoffröhre), als Lumineszenz (Tiefseefische, Glühwürmchen; Mechanismus wie vorhin, nur zeitlich verzögert) und als Strukturfarbe (Vogelfeder, Insektenpanzer; Licht wird je nach Wellenlänge und Winkel unterschiedlich gebrochen und teils ausgelöscht -> eigentlich ein Regenbogen mit Lücken je nach Betrachtungswinkel). Die ersten drei sind aktive Lichtquellen, die Strukturfarben sind ähnlich wie Pigmentfarben (Drucke, Tinte) nur sichtbar, wenn sie von Licht beschienen werden (Reflexion, Transmission ist das was wir sehen).

Farbentstehung II

Aber sind das nicht Arten wie etwas Licht reflektiert? Denn wäre da nicht auch noch die Fluoreszenz, das polariaierte Licht, sowie infrarotes Licht und ultraviolettes Licht? Und was ist eigentlich eine Lichtfarbe und was ist der Unterschied zur Körperfarbe?

Antwort

Nein: Bei Schwarzkörperstrahlung, Atomübergängen und dem Spezialfall Lumineszen (=Fluoreszenz) wird aktiv Licht emitiert. Infrarot, sichtbar und ultraviolett sind “Farben”, also Wellenlängenbereiche des Lichts. Als weitere Eigenschaft kann Licht polarisiert sein. Lichtfarben sind emitiertes Licht, Körperfarben reflektiertes Licht (Farbe von Objekten) oder transmittiertes (Farbe von durchsichtigen Objekten).

F3C, F3E – nap – April 2014

Gehirnbereiche

Ich habe so eben mit dem Lernen für die Prüfung, die wir nächsten Donnerstag haben, begonnen. Jedoch kann ich folgenden Lernziel-Punkt nicht in meinen Unterlagen finden: “Sie wissen die Funktion der folgenden Gehirnbereiche: Grosshirn, Thalamus, Hypothalamus, etc.”. Könnten Sie mir vielleicht sagen, wo ich diese Infos finde?

Antwort

Dies steht im Skript 04 auf Seite 3 unten.

F4A Abschlussprüfung – März 2014

Embryonalentwicklung

Nennt man die befruchtete Eizelle von Anfang an Zygote oder erst, wenn sie sich in der Gebärmutter eingenistet hat?

Antwort

Die Zygote ist die befruchtete Eizelle, die erste Zelle des neuen Lebewesens. Danach spricht man vom 2-Zell-Stadium usw. bis zur Morula (16-Zell-Stadium) und Blastozyste (Hohlkugel). Diese nistet sich dann in der Gebärmutterschleimhaut ein.

See

  1. Wie verändert sich die Lebewesensverteilung im See in einem Jahresverlauf?
  2. Welche speziellen Anpassungen haben die Pflanzen des Röhrichtgürtels?

Antwort

  1. Das müssen Sie aus den Angaben im Skript 03 herleiten. Wesentlich ist die Verteilung von Sauerstoff und Nährstoffen die im Jahresverlauf nicht immer gleich sind. Pflanzen brauchen Nährstoffe, produziere Sauerstoff; Tiere brauchen Sauerstoff und Nahrung (Pflanzen oder andere Tiere); Destruenten brauchen Nährstoffe (abgestorbene Lebewesen) und Sauerstoff, ausser die Fäulnisbakterien welche Nährstoffe ohne Sauerstoff abbauen.
  2. Das steht im natura ch, Seite 110/111. Hier müssen Sie wissen, dass Pflanzenzellen (und eben auch in den Wurzeln) Sauerstoff brauchen und die Luftzufuhr somit durch die Stängel und Wurzel gewährleistet werden muss. Bei höherem Wasserspiegel müssen die Blätter schwimmen oder über das Wasser hinauswachsen (was wiederum Anpassungen an den Wind benötigt).

Wirbeltiere

Ein Lernziel ist es, die 6 Wirbeltierklassen zu kennen. Ich kann jedoch nur 5 aufzählen : Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere. Welches ist die sechste Klasse?

Antwort

Das stimmt. Die Fische werden hingegen meist in Knorpelfische (wie Rochen und Haie) und Knochenfische (die allermeisten Arten, fast alle bekannten Fische) unterteilt, da diese zwei Klassen doch sehr viele Unterschiede zeigen.

F3 naw – Februar 2013

Rezeptorverteilung

Bei der ersten Aufgabe auf Script 11 Seite 5 habe ich geschrieben, dass wenn man direkt auf grösseren Stern sieht, Licht auf gelber Fleck trifft und somit nur Zapfen aktiv sind und keine Stäbchen. Und wenn man dann auf lichtschwachen sieht, sind nur Stäbchen aktiv, da Zapfen nur bei ausreichender Beleuchtungsstärke aktiv sind. Aber warum sieht man dann gar nichts wenn man bei aktiven Stäbchen auf lichtschwachen Stern sieht? Ist es daher dass man nur etwas sehen kann wenn entweder nur Zapfen aktiv sind oder Zapfen und Stäbchen zusammen? Oder ist der Grund eher der mit der Neubildung von Rhodopsin(in Stäbchen), bei der es eine Zeit braucht bis sich das Auge von hell (grosser stern, rhodopsin in zwei teile) in dunkel (lichtschwacher Stern, rhodopsin als eines) umgewöhnt hat und man dann nach einiger Zeit auch lichtschwachen stern sehen kann?

Antwort

Wenn man ein Objekt direkt anschaut, fällt das Licht auf den gelben Fleck, wo nur Zapfen sind. Diese können – auch dank der direkten Vernetzung – ein Bild sehr hoch auflösen und in Farbe wahrnehmen, sind allerdings in der Helligkeitswahrnehmung eingeschränkt.

Liegt ein Objekt neben dem, das man anschaut, fällt dessen Licht neben den gelben Fleck an eine Stelle, wo Stäbchen sind. Hier ist die Auflösung reduziert und die Farbwahrnehmung nicht möglich. Dafür können auch sehr lichtschwache Objekte noch wahrgenommen werden.

Synapse

Müssen wir die Übermittlung von Neuron zu Neuron können, denn es ist kein Lernziel?

Antwort

Sie müssen wissen, dass Nervenzellen vom Axonende via eine Synapse (ein kleiner Spalt) zu den Dendriten der nächsten Nervenzelle Signale übermitteln. Wie die Neurotransmitter ausgeschüttet und wieder aufgenommen werden, ist hingegen kein Prüfungsstoff.

Schaltzellen

Beim Aufbau der Netzhaut ist mir nicht klar, wo genau sich die Schaltzellen befinden. Diese sind nicht in der Legende.

Antwort

Das sind die Horizontalzellen und Amakrinzellen.

Signalübermittlung

Ich habe noch eine Frage. Müssen wir die Übermittlung von Neuron zu Neuron auch können?

Antwort

Nein. Die Funktionsweise einer Synapse müssen Sie nicht können. Aber den Aufbau einer Nervenzelle und wissen, dass die Übertragung via Neurotransmitter/Botenstoffe geht und Synapse heisst.

Aufbau der Netzhaut

Ich habe eine Frage zum Lernziel: Sie kennen den Aufbau der Netzhaut mit Zapfen, Stäbchen, Bipolarzellen, Ganglienzellen und Schaltzellen (Horizontzellen und Amakrinzellen). Ich finde dazu im Skript keine Abbildung oder ähnliches. Auf welchem Skript sollte diese Abbildung sein?

Antwort

Die Abbildung ist im Skript 11 auf Seite 2, rechts.

Nervenzellen in der Netzhaut

Ist es korrekt, dass die “Muller Cell” eine normale Schaltzelle in der Netzhaut ist, jedoch unterscheidet sie sich von den anderen Zellen, durch ihre Länge. D.h. sie ist die einzige Zelle die von den Stäbchen & Zapfen bis zur Axone der Ganglienzellen reicht ohne, durch andere Zellen, “unterbrochen” zu werden?

Antwort

Die Muller Cell müssen Sie nicht können (nicht im Lernziel abgedeckt). Aber sie gehört zu den Gliazellen, das sind Hilfszellen welche die Nervenzellen versorgen und unterstützen, aber selber keine Informationen übermitteln. Der Informationsfluss geht immer von Stäbchen (oder Zapfen) zur Bipolarzelle und dann zur Ganglienzelle. Die Horizontalzellen verbinden Stäbchen oder Zapfen miteinander und die Amakrinzellen verbinden Ganglionzellen miteinander; beide verbinden aber nur und übermitteln die Informationen nicht in Richtung Gehirn.

Rückfrage

Ich bin jetzt jedoch ein bisschen verwirrt. Den ganzen Tag lang habe ich über die Horizontalen-&Amakrinezellen nachgedacht. Sind diese Zellen nicht dazu da, die Informationen von z.B 3 oder 4 Stäbchen & Zapfen zu sammel (Horizontalzellen) und dann an eine Bipolarzelle weiterzusenden. Die Amakrinezelle macht das selbe mit den Bipolarzellen, sie fasst mehrere zusammen und gibt die Information einer Ganglienzelle weiter. Ist das so korrekt?

Antwort

Das ist korrekt so. Der Informationsfluss läuft normalerweise (und v.a. im gelben Fleck) von Sinneszelle via Bipolarzelle zu Ganglienzelle. Die Verschaltung via Horizontalzelle und Ganglionzelle ist zusätzlich und dient der Bündelung und Verarbeitung von Reizen.

Doppelte Lernziele

Kann es sein das die Lernziele “Sie kennen den Aufbau des Auges mit Namen und Funktionen sowie den groben Aufbau der Netzhaut” und “Sie kennen den Aufbau der Netzhaut mit Zapfen, Stäbchen, Bipolarzellen, Ganglienzellen und Schaltzellen (Horizontalzellen und Amakrinzellen)” ineinander greifen? Und was soll man jetzt genau “nur” wissen beim ersten Lernziel. Beim zweiten muss man einfach alles genau wissen.

Antwort

Das zweite Lernziel kam eine Woche später, als wir mehr über die Netzhaut kennenlernten. Aufbau Auge müssen Sie Namen und Funktion wie in der Abbildung im Skript 11, Seite 2 können und den Aufbau der Netzhaut so wie im zweiten Lernziel angegeben.

Übersicht Nervensystem

Bei dem Lernziel: “Sie können den Informationsweg von den Sinneszellen des Auges bis zu einer Muskelzelle skizzieren und beschriften (ohne Details an der Synapse)” geht es da um die Abbildung auf dem 12 Skript auf der Seite 2. Einfach noch genauer oder reicht diese?

Antwort

Das ist von der Übersicht her genau diese Abbildung. Sie wissen inzwischen aber, was ein “sensorischer Rezeptor” ist (Netzhaut) und auch, wie Nervenzellen aufgebaut sind. Sie könnten also diese Abbildung noch bedeutend detaillierter zeichnen (gute Übung zur Prüfungsvorbereitung und um die Unterthemen zueinander in Bezug zu bringen).

F3 naw – Dezember 2013

Treibhauseffekt

Ich hätte eine Frage zum 3. Lernziel. Was sind die Auswirkungen auf den Treibhauseffekt, welche durch die Produktion von Nahrungsmittel herrühren? Könnten Sie mir das nochmals erklären?

Antwort

Allzu genau möchte ich das nicht erklären, sonst muss ich noch eine neue Prüfungsfrage erfinden 🙂

Lebewesen produzieren ja Kohlenstoffdioxid, welches ein Treibhausgas ist. Ebenfalls ein starkes Treibhausgas ist Methan, welches aber nur von wenigen Lebewesen produziert wird. Je nachdem was wir essen, müssen andere Lebewesen und auch andere Mengen produziert werden, was einen unterschiedlichen Einfluss auf den Treibhauseffekt hat.

Den Treibhauseffekt haben wir ja im Februar 2013 in diesem Skript besprochen.

Lebensmittelpathogene

Das letzte Lernziel: “Von den folgenden Lebensmittelpathogenen können Sie die Symptome, Verbreitungswege sowie gefährdete Nahrungsmittel nennen: Campylobacter, Salmonellen, Staphylokokken, Clostridien.” Auf welchem behandeltem Skript steht das?

Antwort

Das haben wir im 1. Jahr im Biologieunterricht angeschaut. Es ist aber eine Zusammenfassung (“Bakterien und Lebensmittelvergiftungen.pdf”) online.

Ernährungsratschläge

Das Lernziel: ” Sie wissen, das Einflüsse durch die Ernährung schwierig zu erforschen sind und dass nicht alle Ernährungsratschläge wissenschaftlich fundiert sind.” Müssen wir das einfach wissen oder auch bestätigen können & wenn ja in welcher Hinsicht?

Anwort

Das ist ein Lernziel für’s Leben. Dazu müssen Sie nichts Weiteres wissen als was im Lernziel selber steht.

sekundäre Pflanzenstoffe und Lebensmittelpathogene

  1. Ausserdem ist mir nicht klar, was wir zu den sekundären Pflanzenstoffen wissen müssen, da auf dem Arbeitsblatt keine Lernziele vorhanden sind.
  2. Und mir fehlen Informationen zu den Lebensmittelpathogenen. Muss man darüber Bescheid wissen?

Antwort

  1. Schauen Sie unbedingt die online Lernzielliste an. Die Lernziele zu den Pflanzenstoffen lauten:
    – Sie wissen, was sekundäre Pflanzenstoffe sind.
    – Sie können mit Beispielen die Bedeutung für Pflanze und Mensch der folgenden Pflanzenstoffgruppen aufzeigen: Farbstoffe, Aromastoffe, Scharfstoffe, Süssstofe
  2. Ja, darüber gibt es ebenfalls online eine Zusammenfassung.

G1A – Dezember 2013

Fotosynthese

Im Skript zur Fotosynthese auf Seite 6 steht unter “Zellatmung”, dass durch die Photosynthese Sauerstoff bereitgestellt wurde und dieser bei der Zellatmung verwendet wird. Ist dieser Sauerstoff aber nicht schon vorher entwichen? Wird nicht viel eher Luftsauerstoff verwendet(der zwar auch von anderen Pflanzen stammt…)?

Antwort

In diesem Diagramm ist mit “Fotosynthese” die gesamte Fotosynthesleistung des Ökosystems gemeint. Pflanzen machen in der Tat auch Zellatmung und können dabei den Traubenzucker (meist über Umwege) aus der eigenen Fotosynthese nutzen. Der Sauerstoff geht aber meist in die Umgebung und wird wieder neu aufgenommen, auch von anderen Pflanzen.

G3B – December 2013

DNA profiling, pedigree analysis

  1. When doing DNA profiling, the number of copies of microsatellites is analysed. When separating DNA samples with gel electrophoresis, does the number of copies of microsatellites still matter? (–> the longer a molecule, the higher the copy-number of microsatellites?)
  2. Couldn’t it be also recessive in pedigree 41?

Answer

  1. Exactly: e.g. suspect A has 100 copies of a certain microsatellite and suspect B 50. The microsatellite sequence is always the same, let’s say AAC, also 3 base pairs (bp). Suspect A delivers a DNA fragment of 100*3 bp = 300 bp and suspect B one of 50*3 bp = 150 bp. The smaller fragment from suspect B moves faster in the gel compared with the longer one from suspect A.
  2. No, because person 1 is not a carrier (mentioned in the text). Therefore he must have genotype AA (for the recessive hypothesis) and his wife aa (as she shows the phenotype). Hence, their children all have genotype Aa which does not show the phenotype for the disease/genetic factor.

Wrong pedigree

Inheritance, p.2/4: In the 1. pedigree there is a mistake in the 3rd generation -> both parents are male. what would be the correct pedigree/gender?

Answer

Yes, there is a mistake. Both variants lead to a valid tree which can be explained with recessive-autosomal or recessive-gonosomal: left male and right female or left female and right male.

G1A – Oktober 2013

Osmose

Stimmt es, dass wenn auf der einen seite einer semipermeablen membran eine farbstofflösung (60%) und auf der anderen seite eine nur 30% farblösung gegeben wird, nachher auf der seite mit der anfangs niederen konzentration das volumen grösser ist? (Aufgabe auf s. 4 dossier “biochemie”)

Antwort:

Umgekehrt: Wenn Sie links 60% Farbe haben, haben Sie 40% Wasser. Rechts wären es 30% Farbe und 70% Wasser. Wasser kann durch die Membran gehen, Farbe nicht. Alle Teilchen fliessen vom Ort der hohen zum Ort der tiefen Konzentration. Das wäre also ein Wasserfluss von rechts nach links. Das Volumen würde also links grösser werden.

Der Wasserfluss von rechts nach links gilt nur für die Summe aller Wasserteilchen. Ein einzeln betrachtetes Teilchen bewegt sich zufällig.

Chemisches

“Sie kennen den Begriff des Mols und Sie wissen, wie Pflanzengewebe auf unterschiedliche osmotische Konzentrationen reagieren.” Wurden diese 2 Punkte nur in der Stunde besprochen, oder finden wir die Lösungen dazu auch im Skript?

Antwort:

Es gibt nun das “Skript 04b – Osmose” darüber.

Verschiedenes

  1. Mit welchen Farbarten können jeweils die einzelnen Objekte in einer Zelle eingefärbt werden?
  2. Wie genau werden Protisten charakterisiert? (kurze Definition…)
  3. Könnten Sie die Lösungen zur 4. Seite des Dossiers “Leben” ins Netz stellen?
  4. Was genau sind die biologischen Funktionen der einzelnen Nährstoffgruppen?
  5. Wie genau erreichen Pflanzen eigentlich eine solche Vielzahl von Blütenfarben und Mustern?
  6. Ist der Abwehrmechanismus der Brennessel Prüfungsstoff?
  7. Werden wir noch genauere Infos bekommen, welche Themen Prüfungsstoff sein werden?

Antworten

  1. Das Lernziel umfasst nur drei Objekte. Diese sind auf Seite 3 des Skript 02 beschrieben.
  2. Das ist eine “Restgruppe” von meist einzelligen Eukaryoten, welche weder Pflanzen, Tiere noch Pilze sind.
  3. Nein, das war Aufgabe während der Lektion. Die Lösung (in etwas schwierigeren Worten) findet sich aber auch auf Seite 3 des “Skript 01 – Leben”.
  4. Die Nährstoffgruppen sind Lipide, Kohlenhydrate und Proteine. Die Hauptfunktionen haben wir im Unterricht besprochen und finden sich sonst auch in Büchern / Internet.
  5. Damit ist die physikalische Erklärung auf Seite 3 des Skript 03 gemeint.
  6. Ja, ist auf Seite 4 des Skripts 03 erkärt.
  7. Die Lernziele beschreiben bereits genau, was Sie an der Prüfung können müssen. Was nicht durch Lernziele abgedeckt ist, ist auch kein Prüfungsstoff (z.B. weitere Zellorganellen in den komplizierten Abbildungen)

G1AC – AETNA – Oktober 2013

Computer

Gleich 2 Fragen:

Wird die kommende Prüfung am PC geschrieben oder von Hand?

  1. Wird an der Prüfung verlangt, ein Streudiagramm am computer zu erstellen oder reicht es den grundsätzlichen Aufbau eines solchen Diagramms zu kennen?

Antwort

  1. Die gesamte Prüfung wird von Hand geschrieben, Hilfsmittel wie Taschenrechner sind nicht erlaubt.
  2. Alle Lernziele können vorkommen. Falls es um PC-Aufgaben geht, müssen Sie beschreiben können, was Sie am Computer machen würden oder es von Hand zeichnen.

Gärung

Im Unterricht zeigten Sie uns einst eine PP-Präsentation zum Gärungsprozess. Könnten Sie dieses Schema, bei dem angegeben wird, welche Stoffe wann entstehen bzw. wie die Gärungsprozesse ablaufen, hochladen? Das wäre sehr hilfreich….!

Antwort

Sie finden das pdf der Präsentation hier.

Bericht und Laborjournal

  1. Das Laborjournal beinhaltet u. a. die Anleitung und das Vorgehen. Worin besteht genau der Unterschied zwischen diesen zwei?
    Wenn man vorgeht, geht man für gewöhnlich nach der Anleitung vor. So ist die zusätzliche Erwähnung der Anleitung meiner Meinung nach nicht notwendig.
  2. Kommen die Messungen (Rohdaten) und die Intepretation nach der Beobachtung?
  3. Sollte der Name des Experiments ganz oben, links vom Datum stehen?
  4. Ist es empfehlenswert, vor den Berichten ein Inhaltsverzeichnis zu führen und alle Seiten zu nummerieren?

Antwort

  1. Das ist in der Tat oft das Gleiche. Wenn Sie nach einem bekannten “Rezept” vorgehen, können Sie dieses in das Labourjournal kleben. Das konkrete Vorgehen kann das leicht anders sein, z.B. wenn Sie einen Arbeitsschritt weglassen oder eine Chemikalie durch eine ähnliche ersetzen müssen.
  2. Die Beobachtung ist wie die Messung teil des Kapitels “Resultate”. Je nach Art des Experiments haben Sie nur eine Beobachtung (z.B. oft in der Verhaltensbiologie), nur eine Messung oder beides. Die Reihenfolge spielt keine grosse Rolle, sie sollte aber logisch und für den Leser verständlich sein. Wichtig ist aber, dass Interpretationen unter diesem Titel abgesondert von den neutralen Resultaten kommen – und zwar sowohl Intepretationen der Messwerte wie auch Interpretationen der Beobachtung. Falls Sie nur wenige Rohdaten haben, erwähne Sie sie unter Resultate. Falls es viele sind, gehören sie in den Anhang und bei sehr grossen Datenmengen offerieren Sie eine Website oder erwähnen Sie, dass man beim Autor nachfragen kann.
  3. Das Wo ist nicht so wichtig, d.h. für uns in AETNA nicht: Später an der Hochschule haben Sie Vorgaben, wo was in welcher Schrift und Farbe hinkommt… Wichtig ist uns aber, dass in jedem Bericht der Titel, das Datum, die Autoren (!) und die Art der Arbeit (AETNA Bericht) zu Beginn ersichtlich ist. Bei kurzen Berichten reichen einige Zeilen, bei grösseren Berichten kommen diese Informationen auf eine eigene Titelseite.
  4. Inhaltsverzeichnisse machen nur bei umfangreichen Dokumenten Sinn. Ist der Bericht sehr gross (>15 Seiten), kann ein Inhaltsverzeichnis dem Leser helfen. Sie können auch zu Beginn Ihres Arbeitsjournals ein Inhaltsverzeichnis machen, oft wird das aber erst bei vollem Laborjournal vor dem Archivieren getan. Die Seiten gehören aber auch in kurzen Berichten numeriert, das hilft enorm bei Korrekturen oder wenn man mit dem Bericht arbeitet (“nach den Vorgaben auf Seite 3”).

Lernziele

Mir ist nicht ganz klar ob alles auf den genannten Seiten zu lernen bzw. beherrschen ist oder bloss jene Teile, welche die aufgeführten Fragen beantworten oder sich auf jene beziehen?

Antwort

Die Lernziele sind Prüfungsstoff, die Seitenangaben helfen Ihnen, das dazu notwendige Wissen im Skript zu finden.

G3B – October 2013

DNA

  1. What’s demanded in the assessment statement 3.3.3? Just that these nucleotides are connected together by hydrogen bonds, which are weak bonds and can easily be unzipped?
  2. Whats is meant with ‘simple’ diagram of the molecular structure of DNA (3.3.5)? Is this the diagram in handout3, page3, above on the right side?
  3. Assessment statement 3.4.2, Is this correct?: complementary base pairing is important because then each strand serves as a template on which nucleotides can be arranged into new complementary strands. Like this it is ensured that all body cells get the same genetic information.

Answer

  1. Your answer addresses assessment statement 3.3.4. Here, you have to state that covalent bonds between the phosphate group of one nucleotide and the sugar (deoxyribose for DNA, ribose for RNA) of the next nucleotide leads to long chains of nucleotides (single strand DNA). Remember, that the ends can chemically be distinguished in 5′-end (phosphate) and 3′-end (sugar).
  2. Exactly. Do not ignore the complementary bases and the number of hydrogen bonds between them.
  3. Right. This happens during the synthesis phase of the cell cycle and allows mitosis to separate the genetic material in two identical sets. Another reason is the possibility to repair unreadable nucleotides (chemically modified) with the information on the complementary strand.

G3A – September 2013

Handouts

Ich wollte Sie kurz fragen, was wir beim neusten Handout (From Gene to Protein) können müssen.

Answer

Only the chapter “Overview” with the first two illustrations.

hydrolysis and condensation

We wonder how the solution of Assessment statement 3.2.5. is. Could you please help us?

3.2.5 Outline the role of condensation and hydrolysis in the relationships between monosaccharides, disaccharides and polysaccharides; between fatty acids, glycerol and triglycerides; and between amino acids and polypeptides.

Answer

condensation:
monosaccharide 1 + monosaccharide 2 -> disaccharide + water

hydrolysis: disaccharide + water -> monosaccharide 1 + monosaccharide 2

Similar from disaccharides to polysaccharides and from amino acids to polypeptides. Almost the same for lipids. Fats consist of 3 fatty acids, therefore:

condensation:
3 fatty acids + 1 glycerol -> triglyceride + 3 water

You can remember the reaction name with the fact that you have to invest water to cut the molecule in smaller pieces: hydro=water, lysis=dissolve, cut. Please be aware, that there are enzymes behind all reaction arrows. But as they are not consumed during the chemical reaction we do not mention them in this case.

water and biochemistry

I have a question about the biology test tomorrow. In assessment statement 3.1.6: what do you mean by metabolic reactions?

Answer

Water is necessary for some biochemical reactions e.g. hydrolysis: disaccharide + water -> 2 monosaccharides

F2A, F2E – nap – September 2013

Niere

In den Unterlagen steht:” Mit Hilfe der Diffusion gehen so – ohne Energieaufwand – sehr viel Wasser und einige kleine Teilchen zurück ins Blut.” Nun hat es mich verwirrt, dass hier die Rede von Diffusion und nicht von Osmose ist. Weil das Wasser nicht immer durchfliessen kann, da die Salzkonzentration unterschiedlich ist.

Antwort

Das stimmt, finden tun wir hier Osmose, der Spezialfall der Diffusion durch eine semipermeable Membran. Die Henle-Schleife ist an verschiedenen Stellen unterschiedlich durchlässig für Salze oder Wasser und geht auch durch umliegendes Gewebe mit unterschiedlichen Konzentrationen. Deshalb kann der Primärharn sowohl Salze wie auch Wasser abgeben.

Knochen

” Sie wissen, wie ein normaler Knochen im innern aufgebaut ist…” muss man da die Verkalkung, Geflechtknochen und Lamellenknochen auch lernen?

Antwort

Nein. Wichtig ist die 1. Seite im Selbststudium über Knochen mit den leeren, porösen und dichten Stellen im Knochen. Das Wissen über Knochenarten und Knochenentstehung sind durch andere Lernziele abgedeckt.

F3B, F3D – naw – September 2013

Därme

Was meinen Sie mit ” dem Aufbau von Zwölffinger-, Dünn-, & Dickdarm?”

Antwort

Diese Därme haben unterschiedliche Aufgaben und deshalb einen unterschiedlichen Aufbau (v.a. Obeflächenstruktur im Innern). Sie müssen angeben können, wie der Aufbau die Aufgabe der Därme unterstützt.

Juniprüfung F2B, F2D

Spezialisten

Kann es sein, dass es in der Stadt keine Spezialisten gibt sondern nur Generalisten, die “alles” fressen? Und wenn doch, könnten Sie mir ein Beispiel für einen Spezialisten in der Stadt nennen?

Antwort

Reine Ernährungsspezialisten sind in der Tat rar, ausser Sie zählen Tauben und Spatzen zu den spezialisierten Brotfressern. Die Einteilung ins Spezialisten und Generalisten ist aber nicht nur auf die Ernährung beschränkt, sondern auf alle Aspekte einer ökologischen Nische. So finden einige vom Wohnungsbau her sehr spezialisierten Wildbienen in der Stadt gute Nistmöglichkeiten.

Lernziele

  1. Ich habe eine Frage, was die Lernziele angeht. Und zwar, müssen wir diese Lernziele, die am Anfang stehen auch können, oder nur die aktuelle und die ewige?
  2. Ich finde die Texte zum ersten Lernziel “Sie könne aufzeigen, wie … angepasst haben.” und zweiten Lernziel “Sie können den Jahresverlauf… Schichten aufzeigen.” nicht. Können Sie mir sagen, wo ich diese finde?

Antwort

  1. Es gelten die aktuellen sowie die ewigen Lernziele. Die beiden zuoberst auf dem Blatt (invasive Arten, Verhaltensweisen) prüfe ich nicht.
  2. Das finden Sie im “Skript 06 – Suesswasser” sowie im natura ch S. 110- 113.

Seeufer

Bei der Frage: Sie können aufzeigen, wie Pflanzen sich an das Leben am Seeufer angepasst haben, ist die Abbildung im Natura auf Seite 110 gemeint? Und müssen wir Ihnen genau sagen, dass die Erlen am weitesten entfernt ist und der Froschlöffel im Bereich des Röhrichtgürtel ist?

Antwort

Ja, damit ist diese Abbildung gemeint. Die einzelnen Pflanzennamen sind nicht so wichtig, wesentlicher sind die verschiedenen Anpassungen wie beispielsweise die schwimmfähigen Blätter der Seerose.

June exam G2

Circulatory system

Why do we humans / mammals have a pulmonary and a systemic circuit while fishes do only have one? Is it like an evolutional thing or is it because of our size? It’s on the handout 23 of week 13.

Answer

Everything in biology is an evolutional thing…

The double circulation system of mammals and birds with complete separation of oxygen-rich and oxygen-poor blood is more efficient than the one found with fishes. We need such a system for our high metabolic rate – among other things because of the stable and warm body temperature.

Our heart pumps blood into the lung and into the body, whereas with fishes the blood flows from gills to the body at low pressure.

Various topics

  1. Gas Exchange in Alveoli (Week 18)
    There is a moist lining on the inside of the alveoli. (1) The water insures stability due to surface tension. (2) What is the second reason?
  2. Hemoglobin transports oxygen in red blood cells (Week 18)
    When hemoglobin binds oxygen, it changes the color to a bright cherry red. -> Does the color change back when the hemoglobin releases the oxygen inside of the body’s cells? Why is oxygen-poor blood maroon? What does the shape of the blood cell have anything to do with it?
  3. Short-term effects of exercise (Week 19)
    The higher the frequency of muscle contractions, the more CO2 you have in your blood. Why exactly? How does that affect the blood pH? The brain notices the higher CO2 concentration and therefore increases the heart rate as well as the cardiac output, right?
  4. Why do the hearts of smaller animals beat faster than those of larger animals? I read that the better the volume / surface ratio is, the less frequent the heart has to beat. Smaller animals have less volume and more surface, therefore they have to pump blood faster through their veins. True or false?
  5. Blood Pressure (Week 19) The heart has an outflow and a relaxation period. The outflow is the systolic pressure and the relaxation period is the diastolic pressure. Is this correct?
  6. Circulatory system As the veins are often arranged next to the arteries, the arteries pulse the blood in the veins «backwards». What does this mean?

Answer

  1. That’s right. The second reason is a better diffusion rate for gases in the water film compared to tissue.
  2. The physical properties of hemoglobin (especially the molecules around the iron atom) are different whether oxygen is bound or not. This leads to different absorption spectra – or colours. As soon as oxygen is released the blood changes its colour what is well visible in body arterioles and venoles. The shape of the blood cell has no influence on this phenomenon. However, the surface of a typical erythrocyte is larger compared to a sphere what speeds up the gas exchange rate. Furthermore, erythrocytes do not contain nuclei and therefore have more space for hemoglobin.
  3. Muscle contraction works with cellular respiration what produces CO2. CO2 is accumulating in the blood and is also changed to carbonic acid (Kohlensäure). This acid lowers the blood pH. To maintain normal blood values, the heart rate is increased what results in a higher cardiac output. Furthermore, the ventilation rate is also increased (carbonic acid is converted back to CO2 in the alveoli).
  4. True 🙂 To maintain the same body temperature, small animals have a higher metabolic rate (and therefore also a higher circulatory rate) compared to large animals. They also have to eat more per gramm body weight.
  5. Correct. The blood pressure at a certain point in a blood vessel is fluctuating between this two values.
  6. “Backwards” doesn’t work, as there are valves in the veins which permit the blood to flow in one direction only. The pulse in the near artery increases the pressure in the vein; the blood wants to flow in both direction but can only flow in the opposite direction of the arterial blood stream.

Aprilprüfung F3 nap

Antibiotikaresistenz

Mir ist nicht mehr ganz klar, wieso die Bakterien eine Antibiotikaresistenz haben (von Natur aus). Ist es wegen dem Konkurrenzkampf?

Antwort

Bakterien mutieren wie alle Lebewesen, d.h. sie verändern sich zufällig. Dadurch geschah es, dass ein Bakterium zufällig einen Schutz vor einem Antiobiotika entwickelte. Da es dadurch einen enormen Überlebendsvorteil hatte, konnte es sich vermehrt teilen und weiterverbreiten.

Durch HGT kann diese Fähigkeite auf andere, nicht verwandte Bakterien übertragen werden. Da auch diese dadurch einen enormen Vorteil erhalten, behalten sie das Plasmid mit dem Resistenzgen.

optische Dichte

Ich hätte eine Frage zum Stoff. Und zwar zum Thema “optische Dichte”. Meine Frage ist, ob sich das OD600 nur auf Lichtwellenlänge von 600 nm bezieht oder ob sie tatsächlich eine Zahl in der logarithmischen Reihe ist. Was ja bedeuten würde, dass dies eine wahnsinnig kleine Zahl ist wen OD2 schon nur noch 1% des Lichtes hindurchlässt. Und ob wir mit dieser Skala auch rechnen müssen. Ausserdem ob wir auch etwa zur “bunten Reihe” wissen müssen oder nur wie man “impft”.

Antwort

Die optische Dichte ist eine Messmethode für die “Trübigkeit” einer Lösung. Je trüber eine Lösung, desto mehr Bakterien befinden sich darin. Für Bakterien hat sich die Wellenlänge von 600 nm bewährt, OD600 ist also eine genauere Bezeichnung der Messmethode. Wenn Sie die Methode anwenden, erhalten Sie einen Messwert. Beispielsweise messen Sie ein einer Flüssigkultur E. coli eine OD600 von 0.2. Nach 3 h bei 37°C messen Sie eine OD600 von 0.9. Die Lösung ist also trüber geworden, d.h. es sind Bakterien gewachsen.

Rechnen müssen Sie damit nicht. Das wäre aber 10-x für den Anteil durchgehenden Lichts. Also 10-02 = 63% und 10-0.9 = 13% für das Beispiel.

Ich halte mich an die Lernziele. Die bunte Reihe ist nicht aufgelistet; zur Biochemie gibt es nur das aufgefrischte Lernziel über die Gärung zu lernen.

March exam G2

Organogenesis

For the assignment ‘Draw the process how the digestive system is formed’, we have to draw how the sea urchin gets it’s digestive system. The yellow part is the skin and the yellow part seems to be the digestive system but what are the red sinking dots, are those some kind of muscles? Thank you in advance for the answer.

Answer

The colours have the same meaning as in the illustration above: yellow stands for endoderm, red for mesoderm and blue for ectoderm. In the very early embryo, all of them are located around the hollow cell sphere. Hence you’re right: the yellow part of the skin develops to the digestive system and the red mesoderm cells will form muscles.

Embryogenesis

To the assessment statement: Describe the way of the developing child from the zygote over blastocyst and gastrula with implantation. When does it become a gastrula? Is that after the implantation of the blastocyst in the endometrium( just before embryogenesis)? And what’s the definition of a gastrula?

Answer

During gastrulation endo-, meso and exoderm are formed. The term gastrula describes its final stage: A ‘donut-like’ sphere with a tube (the future digestive system). The process which forms a gastrula out of a blastocyst (hollow sphere) is called gastrulation. It takes places after implantation.

Märzprüfung F2B, F2D

Biodiversität

Zum Lernziel: Sie kennen die drei Stufen der Biodiversität und können sie einem Laien erklären Ich habe ein kleines Problem die Faktoren zu verstehen. Ich habe im Biobuch Natura, auf der Seite 439, über die Biodiversität nach gelesen.Ich bin aber nicht sicher, ob es mit denen auf dem Blatt übereinstimmen. Allgemein ist mir nicht klar, welche Faktoren auf dem Blatt dargestellt werden. Ich wäre froh, wenn Sie mir diese erklären könnten.

Antwort

Im Buch wird v.a. erklärt, wie Biodiversität gemessen werden kann und welchen Einfluss sie auf die Stabilität eines Ökosystems hat. Im Skript sind neben der Artenvielfalt noch die Stufen Genvielfalt und Lebensraumvielfalt besprochen. Nicht nur die Anzahl, sondern auch die Verteilung hat einen Einfluss auf die Biodiversität, was in der Abbildung rechts mit den Pilzarten dargestellt wird.

Stoffkreisläufe und Zeigerwerte

Zum Lernziel: “Sie können den Kohlenstoffkreislauf und den Energiefluss in einem Ökosystem skizzieren” finde ich das entsprechende Blatt oder die entsprechende Darstellung nicht, können Sie mir sagen, auf welchem Blatt dies zu finden ist?

Und was genau ist ein Zeigerwert? Weil auf dem Blatt ist ein Beispiel mit sechs Ziffern für den Zeigerwert, aber ich verstehe nicht ganz, was ich mit diesem Zeigerwert anfangen kann.

Antwort

Das finden Sie im Skript01, S.2 oben und im Skript04, S.1 oben links.

Diese sechs Ziffern können Sie mit der Legende im Skript04, S. 3 decodieren. So steht die erste Ziffer für den Feuchtigkeitswert. Im Beispiel “333-433” bedeutet das also “Zeiger mittlerer Feuchtigkeitsverhältnisse”; die Pflanze kommt also weder auf sehr trockenen noch in sehr feuchten Böden vor.

Trophiestufen

Was gibt es für ein Beispiel für die Trophiestufe?

Antwort

Die Trophiestufen zeigen die Höhe in der Nahrungskette an. Produzenten sind immer Trophiestufe 1, Konsumenten Trophiestufe 2 und höher, Destruenten haben keine Trophietufe.

Beispiel: Löwenzahn ist Trophiestufe 1, Nacktschnecke Trophiestufe 2 und Igel Trophiestufe 3.

Botanik

Mit dem Lernziel :”Sie kennen die Grobsystematik der Pflanzen.” Ist die Rückseite des Skripts gemeint, mit dem Stammbaum der Pflanzen und wodurch sich Einkeimblättrige und Zweikeimblättrige Pflanzen unterscheiden?

Antwort

Genau. Sie müssen die Begriffe aus dem Stammbaum und deren Verwandtschaftsverhältnissen kennen. Zudem müssen Sie kurz erklären können, was denn diese Pflanzengruppen auszeichnet.

Treibhauseffekt

Was ist der Unterschied zwischen Treibgasen und Treibhausgasen?

Antwort

Treibgase sind Gase, welche andere Stoffe aufblähen oder verschieben; beispielsweise in Sprühdosen, damit der Inhalt auch fein verteilt aus der Flasche kommt.

Treibhausgase sind Gase, welche zur Verstärkung des Treibhauseffektes beitragen.

FCKW war ein sehr verbreitetes Treibgas und ist auch ein sehr starkes Treibhausgas. Heute werden (bei uns) vermehrt Treibgase wie Luft oder Stickstoff verwendet, welche keine Treibhausgase sind.

Märzprüfung F3 nap

Ionenpumpen und -kanäle

Wir sind am lernen und haben nun eine Frage. Im Selbstudium 1 sind wir uns nicht sicher, ob Na-K-Pumpen das gleiche sind wie die Na- und K-Kanäle (bzw. Tore)?

Antwort

Nein. Ionenkanäle sind Pforten für spezifische Ionen. Diese gehen aber nur durch Diffusion hindurch, d.h. nur entlang des Konzentrationsgradienten. Ionenkanäle können offen oder geschlossen sein. Sie benötigen kein ATP.

Die Na-K-Pumpe hingegen pumpt immer 3 Natriumionen aus und 2 Kaliumionen in die Zelle. Dies geht entgegen den Konzentrationsgradienten und benötigt deswegen Energie in Form von ATP.

Abschlussprüfung F4A (März 2013)

Verschiedenes

  1. Können Sie mir ganz kurz und prägnant den Unterschied zwischen zwei naturwissenschaftlichen Erklärungen erläutern?
  2. Müssen wir die Lebensgruppen anhand des Blattes beschreiben können? (Blatt:Übersicht Leben, 18.10.12)
  3. Was meinen Sie mit der phylogenetischen Beziehungen von Dinosauriern?
  4. Was meinen Sie mit “Hominiden portraitieren”: zeichen oder ihre Fertigkeiten kennen?

Antwort

  1. Sie meinen wohl die Theorien zur Entstehung des Lebens? Die eine besagt, dass dies in Tümpeln stattfand wobei organische Moleküle durch Blitze in der Uratmosphäre entstanden und dann in die Tümpel herabregneten. Die andere Therie meint, dass das Leben in der Nähe von Unterwasser-Vulkanen entstand, in dessen unmittelbarer Nähe ebenfalls organische Moleküle entstanden. Mehr Details erfahren Sie im unten angegebenen Link zu einem Video.
  2. Nein, nicht alle im Baum eingezeichneten sondern nur die aus dem Lernziel: Moose, Farne, Nacktsamer, Bedecktsamer, Schwämme, Nesseltiere, Plattwürmer, Ringelwürmer, Weichtiere,  Gliederfüsser / Arthropoden, Wirbeltiere.
  3. Siehe Antwort unten zu “Wirbeltiere”. Sie müssen die Dinosaurier in diesen Baum mit den heutigen fünf Wirbeltierklassen eintragen können.
  4. Mit “portraitieren” meine ich die wichtigsten Eigenschaften mit Worten beschreiben. Zeichnen müssen Sie diese nicht, das wäre zu schwierig und solche Details sind teils gar nicht bekannt.

Entstehung des Lebens

Ich verstehe das Blatt “die Entstehung vom Leben” nicht ganz. Mir ist nicht klar, wie aus einem Molekül Zellen entstanden. Auch verstehe ich nicht, wie aus der Protozelle eine Bakterienzelle geworden ist. Haben Sie evt noch mehr Informationen zu diesem Thema?

Antwort

Die notwendigen Informationen haben Sie im Skript. Ich habe aber einen wirklich guten Film dazu im Netz gefunden, der das Thema klar und fachlich korrekt erklärt. Es ist zwar ein Kinderfilm, aber das schadet Ihnen als zukünftige PrimarschullehrerInnen ja kaum…

Video: Wasser – Ursprung des Lebens

Lernziele

Müssen wir die Lernziele, die Sie auf dem Exkursionsblatt notiert haben an der Prüfung trotzdem können? (Typische Fährten evtl. Frassspuren erkennnen können und unterschiedliche Lebensweisen und Überwinterungsstrategien kennen.) Wenn ja, woher nehmen wir die Informationen? Weil auf dem Doppelblatt, das Sie uns ausgeteilt haben, befinden sich nur Informationen zu den Fährten verschiedener Tiere und nicht zu den Überwinterungsstrategien…

Antwort

Nein, diese Lernziele haben jetzt keinen thematischen Bezug mehr. Ich werde sie an der Prüfung nicht abfragen.

Wirbeltierklassen

Beim Thema “Dinosaurier” vom 25.10.12 kam die Aufgabe einen Stammbaum der folgenden fünf Wirbeltiere zu zeichnen. Dann folgen aber sechs Wierbeltiergruppen. Auch wenn man die Dinosaurier nicht dazu zählt. Ich weiss jetzt nicht, ob eines der Tiergruppen nicht zu den Wirbeltieren gehört oder ob das ein Tippfehler ist, denn vorne bei den Lernzielen steht auch “fünf”! Es wären die Amphibien, Knochenfische, Knorpelfische, Vögel, Säugetiere und Reptilien. Könnten Sie mir bei diesem Problem helfen?

Antwort

Die Fische habe ich bei den Lernzielen als eine Wirbeltiergruppe gezählt. Tatsächlich sind aber Knorpelfische wie Rochen und Haie evolutiv eine andere Gruppe wie die restlichen Fische (Knochenfische), sodass Fische oft in diese beiden Gruppen unterteilt werden.

Januarprüfung F2 nap

Immunsystem

Es geht um das Lernziel bei dem gefragt wird, was im Körper bei einer Entzündung abläuft. Reicht es dort zu wissen, dass sich die Blutgefässe weiten um mehr Fresszellen anzulocken oder wie genau sollten wir es da wissen?

Antwort

Sie sollten das wissen, was in der Abbildung auf Seite 2 im Skript Immunologie in den Sprechblasen beschrieben ist. Damit sollten Sie auch erklären können, wieso sich bei einer Entzündung die Haut rötet und leicht juckt.

Novemberprüfung F2 nap

Fortpflanzung

Ich habe noch eine Frage zu dem Lernziel: Sie kennen sowohl die männlichen wie weiblichen Geschlechtsorgane mit Name und Hauptfunktion.
Müssen wir da alle können, die auch auf dem Puzzle vorkamen?

Antwort

Ja, das wären alle die im Puzzle und “dem Weg der Gameten” vorkamen, also die folgenden:

November exam G2

Photosynthesis

In the ecosystem diagram on page 1 of handout 7. Organic molecules are glucose, correct? How come is glucose released before ATP is released? Glucose/sugar is only formed in the Calvin Cycle, with the help of ATP, NADPH and CO2.

Answer

In this diagram you find the process of photosynthesis and the one of cellular respiration. All the inner reactions within photosynthesis are not shown. In fact, ATP is produced during photosynthesis but used to build glucose. So, after photosynthesis is finished, only glucose (and oxygen) remain.

Electron transport chain

Handout 8, Page 1. In the Photosystem II, H+ is pumped inside. How? It is pumped to increase the concentration on the inside, to then let the H+ flow out and recharge the ADP + P, correct?
The electrons receive energy from the sunlight in the chlorophyll. They then lose it in various chemical processes, (Pq, Pc, Fd…) and are recharged again. Then how exactly do the electrons help transform NADP + H to NADPH?

Answer

Your answer is correct but not yet precise: Electrons obtain energy from sunlight. They lose the energy while flowing through various enzymes (Pq, Cyt c, Pc). The “lost” energy is used to pump H+ ions against their concentration gradient inside the thylakoid.
Then, the electron is loaded with another sunlight beam at PS I. This energy now is used to build NADPH.

Fungal life cycle

Could you quickly explain the differences between the human and the fungi life cycles simply, I don’t understand (yet).

Answer

The main differences are:

  • Fungi have mitoses (cell divisions) in the haploid phase. The only haploid cells in humans are the sperm and the egg cells and they never perform mitosis.
  • Fertilization is split in two processes for fungi: First two haploid cells fuse (plasmogamy) what results in one cell with two nuclei (dikaryotic). Then, inside this cell the two nuclei fuse resulting in a normal diploid cell with one nucleus. For humans, all this happens in only one step (fertilization).
  • This dikaryotic phase does not exist in humans, but it is the normal status for fungi.

Endosymbiosis

How did eukaryotes obtain their mitochondria and chloroplasts?

Answer

This is explained with the endosymbiotic theory (handout 05, page 4)

Septemberprüfung F2 nap

Knochen, Atmung

Ich hätte noch ein Paar Fragen zu den Lernzielen:

  1. Sie wissen, dass Knochen lebendes Gewebe sind und wie sie durchblutet werden.
    Wird ein Knochen durch das Blutgefäss im Osteon durchblutet? Oder ist damit die stark durchblutete Knochenhaut gemeint?
  2. Sie wissen, was das Atemzugsvolumen sowie die Vitalkapazität ist.
    Das Atemzugsvolumen ist die Menge Luft die wir bei der normalen Atmung in die Lunge aufnehmen. Die Vitalkapazität ist das gesammte Volumen, also die ganze Menge Luft die in unsere Lunge passt. Sind diese Aussagen richtig?
  3. Sie kennen die Zusammensetzung der uns umgebenden Luft.
            Stickstoff 78%
            Sauerstoff 21%
            andere Gase 1%
    Reicht diese Zusammensetzung, oder sollte es detaillierter sein?

Antwort

  1. Das Innere des Knochens wird durch die Gefässe in den Osteonen versorgt, das Äussere durch die Knochenhaut.
  2. Das stimmt fast. Die Vitalkapazität ist die Menge Luft, die Sie maximal ein- oder ausatmen können. Vollständig entleeren können Sie die Lunge nicht.
  3. Stimmt alles, nur kommt noch 0.04% CO2 zur Liste hinzu. Das ist zwar ein kleiner Anteil, aber für die Atmung relevant.

Maiprüfung F1B, F1D

Astrobio und Fotosynthese

Beim Lernen sind mir ein paar Fragen aufgefallen, genauer gesag,mir sind einige Lernziele nicht klar. Und zwar, welche sind die aussichtsreichste Orte für Leben ausserhalb der Erde? Müssen wir auch diese Abbildung, die die Lichtreaktion und Dunklereaktion mit dem Calvin-Zyklus an der Probe zeichnen können? Sowie auch diese komplizierte Elektronentransportkette?

Antwort

Die aussichtsreichsten Orte für Leben sind diejenigen, zu denen Sie Kurzvorträge hielten. Also die grossen Jupitermonde, die Venusatmosphäre und der Marsboden sowie Exoplaneten die einen ähnlichen Aufbau und Abstand zu ihrer Sonne haben wie die Erde.

Die Licht- und die Dunkelreaktion können Sie als je eine komplexe biochemische Reaktion betrachten. Also als “Box” ohne die biochemischen “Inhalte” zu kennen. Die Dunkelreaktion (zu der der Calvin-Zyklus gehört) müssen Sie allerdings in die beiden Bereiche aufteilen können um den Mechanismus bei den C4 und CAM-Pflanzen erklären zu können (Abbildung Skript 30, Seite 2).

Bei der Elektronentransportkette verlange ich, dass Sie das Funktionsprinzip kennen. Also wissen, dass Elektronen weitergereicht werden und dabei Energie abgeben sowie was mit dieser Energie wieso gemacht wird. Sicher nicht lernen müssen Sie den genauen Fluss der Elekronen, also von welchem Protein zu welchem sie springen.

Lebewesen und Fotosynthese

Im Skript steht, der grösste Teil der Lebewesen sei völlig auf die Fotosynthese angewiesen. Gibt es also Lebewesen, die nicht völlig von der Fotosynthese abhängig sind? Welche sind das?

Antwort

Pflanzen (wie auch Algen und einige Bakterien) gewinnen ihre Energie durch Fotosynthese. Konsumenten (Tiere) bekommen ihre Energie durch Fressen von Pflanzen oder anderen Tieren. Auch die Energie für die Destruenten (Pilze, einige Tiere, Bakterien) wurde ursprünglich durch Fotosynthese gebunden.

Es gibt einige Bakterien, die eine biochemische Alternative zur Fotosynthese haben. Sie gewinnen Energie durch die Umwandlung von anorganischen chemischen Stoffen. Diese sind aber mengenmässig wenig bedeutend.

Aprilprüfung F1B, F1D

Zellkern

Ich habe eine Frage zu dem Lernziel Aufbau und Funktion des Zellkerns:

Der Aufbau besteht aus einem Doppelmembran, welche unterbrochen werden durch Kernsporen und im Innern ist die DNA. Die Funktion des Zellkerns besteht darin, die DNA zu kopieren und die Informationen an die einzelnen Stationen in der Zelle zu übermitteln. Stimmt das so?

Antwort

Das ist fast perfekt:

  • Die Löcher im Zellkern heissen Kernporen. Sporen sind die asexuelle Ausbreitungszellen bei Pilzen.
  • Es heisst die Membran 😉

Zellbiologie

Ich habe einige Fragen bezüglich zu den Lernzielen und einigen Begriffen die mich etwas verwirren. Meine erste Frage gilt dem Befriff dikaryotisch.

  1. Aus dem was ich entnehmen kann ist die dikaryotische Phase eine Phase die der Pilz wartet bis die Kerne sich miteinander verschmelzen und dann diploid werden. Da Pilze keinen anderen Weg zur Befruchtung haben, um sich mittels der Sporen in der haploiden Phase zu verbreiten.
  2. Jetzt zu dem Lernziel auf skript 22 Zelltypen:
    Müssen wir bei der Unterscheidung der verschiedenen Zelltypen ins Detail gehen? Den wir haben vieles , was auf dem Blatt steht und die tierische Zelle beschreibt, nicht behandelt.
    Z.B Golgi-Aparat. Müssen wir die Beschreibung was sie genau tun auch können oder nur den Namen wissen?

Antwort

  1. Das stimmt. Die Verschmelzung der Zellen und Verschmelzung der Zellkerne findet nicht wie beim Menschen direkt hintereinander statt; die Befruchtung ist also zweigeteilt. Die dikaryotische Zwischenphase, bei der eine Zelle zwei Kerne enthält (di=2, karyos=Kern) ist bei diesen Pilzen der Normalfall.
  2. Sie müssen die Zellen unterscheiden können, d.h. eine Zelle dem betreffendem Organismus zuordnen können. Von den Organellen brauchen Sie nur die Hauptaufgaben zu kennen, bei Golgi-Apparat z.B. würde “Verpackungs- und Sortiereinheit für Proteine” reichen.

Sehfelddurchmesser

Bei dem Mikroskop Test, den wir im Unterricht lösten, gibt es eine Aufgabe mit den Grössen. Ich verstehe den Lösungsweg nicht und wollte fragen ob Sie mir den per E-Mail erklären können.

Antwort

Wenn Sie eine Aufgabe wie die folgende haben:

Bestimmen Sie die Grösse des abgebildeten Leitbündels (Pfeil)

Dann brauchen Sie dazu die Tabelle mit den Sehfelddurchmessern (würde an der Prüfung mitgeliefert):

Nun sehen Sie in der Aufgabe, dass die Abbildung mit 400x Gesamtvergrösserung gemacht wurde. Dies bedeutet, dass das 40x Objektiv verwendet wurde (der Okular 10x wird immer verwendet, 40×10 = 400x).

Sie schauen in der Tabelle also bei 40x nach und erfahren, dass der Sehfelddurchmesser 250 um ist.

Sie schätzen nun die Grösse des Pfeils relativ zum Gesamtdurchmesser: Er ist ca. halb so lang wie das Bild. Also ist der Pfeil 250 um / 2 = 125 um. Der Leitbündel ist somit ca. 125 um breit.

Märzprüfung G1A, G1B

Flaschengarten

Könnten Sie mir kurz den Energiefluss im Flaschengarten erklären?

Antwort

Die Lichtenergie kommt von aussen und trifft auf die Blätter. Diese wandeln einen Teil davon in chemische Energie (v.a. Glucose) um. Ein Teil davon wird von den Tieren gefressen. Die organischen Reste der Lebewesen (abgestorbene Blätter, Kot, tote Lebewsen) enthalten immer noch etwas Energie welche die Destruenten nutzen. Jetzt ist keine Energie mehr verfügbar. Alle Lebewesen geben einen grossen Teil der aufgenommenen Energie als Wärme ab, welche den Flaschengarten verlässt.

Botanik

  1. Ist Gametophyt und Sporophyt auch Teil der Prüfung?
  2. Welche beiden Eigenschaften helfen den Moosen, an Land zu leben? Das verstehe ich nicht.
  3. Was ist Vanillin und woher stammt es?
  4. Was genau ist Bioakkumulation?

Antwort

  1. Diese Begriffe kamen beim Lebenszyklus der Moose und Blütenpflanzen vor. Sie sind aber keim Prüfungsstoff.
  2. Die Eizelle wird auf/in der Mutterpflanze befruchtet und der Pflanzenembryo geschützt. Moose haben zudem eine dünne Aussenhaut, welche vor Wasserverlust schützt. Dies haben Algen noch nicht, und sind daher weit mehr auf Wasser angewiesen.
  3. Vanillin ist der dominiernde Duftstoff der Vanillepflanze. Im echten Vanilleduft hat es aber noch weitere Moleküle, dewegen wirkt der Duft “satter”. Vannilin wird aus Nelkenöl oder Holz synthetisch hergestellt. Die natürliche Vanille würde den Bedarf an diesem Aromastoff nicht decken.
  4. Anreicherung von Stoffen entlang der Nahrungkette. Siehe auch Antwort unten oder Skript.

Bioakkumulation

Welche chemische Eigenschaften müssen solche Stoffe [die Schadstoffe] wohl haben?

– Sie müssen sich im Körper anlagern und sich nicht ausscheiden lassen. Ich habe mir hier auch noch «fettlösliche Stoffe» aufgeschrieben, doch weiss nicht, was damit gemeint ist. Müssen die Stoffe fettlöslich sein?

Antwort

Wasserlösliche Stoffe können mit dem Urin effizient aus dem Körper ausgeschieden werden. Fettlösliche Stoffe hingegen lösen sich im Fettgewebe und verweilen somit im Körper. Sie können nur ausgeschieden werden, wenn sie vorher (von der Leber) biochemisch umgewandelt werden, was nicht mit allen Stoffen geschieht ist.

Vegetarismus unter ökologischen Gesichtspunkten

  1. Was hat Abholzung mit Effizienz zu tun (erste Frage)?
  2. Wieso sind Hühner besser als Rinder? Weil sie eine tiefere Stufe auf der Nahrungskette haben und somit weniger Energie verloren gegangen ist?

Antwort

  1. Mit Vegetarismus direkt nichts. Wahrscheinlich meinten Sie hier, dass oft für Futtermittelanbau (Tropen)wälder gerodet werden. Dies hat einen negativen Effekt auf das Klima (das in Holz gebundene CO2 wird frei), die Biodiversität wird kleiner und die Böden werden schnell weggeschwemmt.
  2. Hühner werden viel jünger geschlachtet als Rinder, sie haben also weniger Energie aufgenommen, bis sie auf unserem Teller landen. Auch essen wir bei Hühnern prozentual mehr (bezogen auf das Gewicht des Tieres), als bei Rindern. Somit ist der Energietransfer vom Tier zum Menschen bei Geflügel höher als bei Rindern.
    Klimabezogen ist Hühnerfleisch auch viel besser, da Rinder grosse Mengen an Methan (einem Treibhausgas) ausstossen.

Stoffkreisläufe

  1. Was heisst «limitierende Wachstumsfaktor»?
  2. Bei Phosphor verstehe ich den orangen Kreislauf (Regen setzt Phosphat aus verwitternden Gestein frei. Dieser fliesst in den Boden und gelangt durch Auswaschung in das Wasser. Er sinkt ab und durch Sedimentation hebt sich der Boden.), aber den gelben nicht. Wie funktioniert dieser?
  3. Den Kreislauf bei Stickstoff habe ich komplett nicht verstanden.

Antwort

  1. Das ist derjenige Wachstumsfaktor, der am schnellsten aufgebraucht ist. Er limitiert das Wachstum, da alles andere noch vorhanden ist. Wird er hinzugefügt, wächst die Pfanze weiter.
  2. Dies ist der biologische Kreislauf der hier über den Nährstoffkreislauf geht. Wenn ein Lebewesen gefressen wird, ist auch der Phosphor nachher im Räuber vorhanden. Die Destruenten zersetzen die Lebewesenreste in anorganische Verbindungen, welche auch in den orangen (geographischen ) Kreislauf wechseln können.
  3. Der ist auch mit Abstand am vielfältigsten. Stickstoff ist im Boden in Form von Nitrat, Nitrit und Ammonium vorhanden. Diese Moleküle werden von verschiedenen Bakterien ineinander umgewandelt. Nitrat wird von den Produzenten aufgenommen und in weitere Verbindungen umgewandelt (u.a. in DNA-Basen und Aminosäuren). In den Lebewesen fliessen Stickstoffverbindungen im Nähtstoffkreislauf. Zuletzt haben wir noch den Luftstickstoff (N2), der zwar 78% der Atmosphäre ausmacht, aber nur von symbiontischen Bakterien bei Leguminosen (z.B. Klee) umgewandelt werden kann)

Asexuelle Fortpflanzung, Flaschengarten, Stammbäume

  1. Welche Fortpflanzungsform wählen Wasserflöhe, wenn es im Teich warm ist und viel Nahrung vorhanden ist?
  2. Ich kann den Stammbaum mit Treeview nicht anschauen. Ich habe die neuste Version für OS X heruntergeladen, doch sie wird nicht mehr unterstützt (Power PC Programm)…
  3. Müssen wir wissen, wie der Flaschengarten funktioniert?

Antwort

  1. Bei diesen Bedingungen ist schnelles Wachstum vorteilhaft, die Wasserflöhe vermehren sich asexuell (geht rascher, keine Partnersuche). Bei ungünstigen Bedingungen pflanzen sie sich sexuell fort, damit ihre Nachkommen genetisch anders sind und einige besser mit den Umweltbedingungen zurechtkommen werden.
  2. Das ist möglich, das Programm ist ziemlich alt. Die Windowsversion läuft auch auf Windows 7. Ich schaue mittelfristig für ein Webapplet.
    So sieht das Kladogramm aus:
  3. Der Flaschengarten ist eine Illustration für die Stoffkreisläufe und den Energiefluss. Diese Themen sind Prüfungsstoff und können in einem Flaschengarten sehr gut gezeigt werden.

Abschlussprüfung F4A (März 2012)

Allgemeines zur Prüfung

  1. Wollte nur nochmals sicher gehen. Wir müssen “nur” das was auf der Lernziele steht können? Das heisst Sie werden und z.B. nichts über Genommutation oder Knochenbrüche fragen oder dass wir irgendwelche Pilze erkennen müssen…?
  2. Sie kennen den Aufbau eines Neurons. -> Im Unterricht haben Sie gesagt, dass das kein Lernziel mehr sei, weil wir keine Zeit für die Besprechung hatten. Also kann ich das jetzt ohne Bedenken von der Lernzielliste streichen?

Antwort

  1. Prüfungsstoff sind nur die Lernziele. Die eigentlichen Prüfungsfragen werden aber allgemeiner formuliert sein und mehrere Lernziele abdecken. Ich erwarte aber nicht, dass sie Stoff ausserhalb der Lernziele bringen.
  2. Doch, der Aufbau einer Nervenzelle müssen Sie können. Allerdings gehört der Aufbau der Synapse nicht mehr dazu; also vom Skript “Nervensystem” nur die obere Hälfte der 3. Seite ohne die Abbildung unten.

Kurzantworten – Literaturangaben

  1. Können Sie mir die klassische Züchtung am Beispiel von Kohl erklären?
    (Leider war ich an diesem Tag nicht da und man kann das nirgends nachlesen)
  2. Was hat der/das? Plankton für eine Bedeutung im Ökosystem?
  3. Kohlenstoffkreislauf: Was genau sind die natürlichen und die vom Menschen verursachten Elemente die wir einzeichnen müssen?
  4. Wie stellt man gentechnisch veränderte Pflanzen her?

Antwort

  1. natura ch, S. 58
  2. das Plankton. Eigenes Blatt “Plankton” im online Ordner “sus unterrichtsbloecke”
  3. Skript “Naturschutzbiologie”, S. 1
  4. Skript “Bauernhof”, S. 3

Gentechnik

Ich habe eine Frage zu der Methode in der Gentechnik: Ich verstehe nicht ganz, wie das abläuft. Ist dieses Bakterium bereits in der Pflanze vorhanden?

Antwort

Dieses Bakterium hat neben seinem Chromosom noch ein kleines Stück DNA, das Plasmid. Ein beliebiges Gen kann aus einem beliebigen Organismus im Labor isoliert werden (z.B. eine Resistenz gegen Insekten) und mit gentechnologischen Methoden (Restriktionsenzyme, Ligasen) in dieses Plasmid eingesetzt werden. Das Besondere an diesem Bakterium ist, dass es bererits natürlicherweise Pflanzen infiziert und sein Plasmid in die Pflanzenzelle injiziert. Dies macht es, um die Pflanze zu zwingen, Nährstoffe für das Bakterium herzustellen. Das veränderte Plasmid wird nun genau gleich in die Pflanze geschleust und diese hat nun das vom Forscher gewünschte Gen in seiner DNA (und würde in diesem Beispiel einen Frassschutz gegen Insekten herstellen).

Gärung

Ich habe das Prinzip der Gärung und warum es zwei Gärungsarten gibt und was das für die Lebensmitteltechnologie zu bedeuten hat, nicht ganz verstanden. Auch weiss ich nicht, welche der beiden Gärungen Hefe ist und was es für die Hefe nützt.

Antwort

Hefen sind Pilze und betreiben Gärung, um damit Energie (ATP) zu gewinnen. Als Nebenprodukte stellen sie je nach Gärungsart CO2 und Ethanol oder Milchsäure her. Dies wird in der Lebensmitteltechnologie (auch zu Hause) ausgenutzt um Brot, Bier oder Joghurt herzustellen. Es gibt verschiedene Gärungsarten, da die Gärung von ganz unterschiedlichen Lebewesen durchgeführt wird (EtOH-Gärung von Hefen, Laktatgärung von Milchsäurebakterien) und diese die Nebenprodukte unterschiedlich nutzen.

Wo sind die verschiedenen Unterlagen?

  1. Wir haben einmal Kurzvorträge gemacht über verschiedene Tiere verschiedener Stämme. Diese verschiedenen Informationen haben Sie uns nie geschickt, müssen wir diese also nicht können?
  2. Ich habe den Kohlenstoffkreislauf immer noch nicht ganz begriffen. Könnten Sie diesen noch ein mal kurz erklären
  3. Ein Lenziel ist, dass wir etwas unter einem Plankton verstehen und dass wir einige Beispiele kennen und die Bedeutung im Ökosystem aufzeigen können. Gibt es von diesem Vortrag keine Unterlagen? Im Allgemeinen wo sind die Unterlagen von den Vorträgen (also die Handouts)?

Antwort

  1. Doch, das ist Prüfungsstoff (was genau ist online, Titel “Neuron, Limnologie und Tierstämme”), die ausgefüllte Tabelle finden Sie auch online im Abteilungsordner unter skript 06b – tiere (loesungen)
  2. Der Kreislauf zeigt den Weg organischer Verbindungen (Kohlenstoffverbindungen) an und entspricht daher zu einem grossen Teil der Nahrungskette, wobei auf jeder Stufe CO2 entweicht. Wir haben neben dem Kreislauf in Lebewesen auch menschliche Einflüsse (wie das Verbrennen von Öl) betrachtet. Genau ist das im skript 07 – naturschutzbiologie, S. 1 aufgezeigt.
  3. Informationen zum Plankton finden Sie auf dem Blatt Plankton im Abteilungsordner und dort im Unterordner sus unterrichtsbloecke (auch die anderen Vortragsthemen sind dort)

Neuron, Limnologie und Tierstämme

  1. Müssen wir das Neuron wirklich kennen? So weit ich mich erinnern kann, haben wir diese nie besprochen.
  2. Müssen wir wissen, wie man den Saprobienindex berechnet?
  3. Müssen wir die Güteklasse plus Grad der organischen Belastung des Gewässers plus die Kennzeichnung plus die rot gekennzeichneten Leitorganismen kennen? Genügt es nicht die Güteklasse und den Leitorganismus zu kennen?
  4. Müssen wir ALLE Tiergruppen wie z.B. Plattwürmer, Bandwurm/Strudelwurm, Körperaufbau und Beispielorganismen kennen?

Antwort

  1. Sie müssen den Aufbau wissen. Das ist auf Skript 17, S. 3 oben rechts die Abbildung (aber die unten von der Synapse ist kein Prüfungsstoff)
  2. Nein, nur den Zweck (wieso man das macht, was man davon hat) und wie man praktisch vorgeht. Wie die Formel genau geht, frage ich nicht.
  3. Sie sollten von den rot eingezeichneten Lebewesen wissen, ob sie bei guter (sauerstoffreich, nährstoffarm) oder belasteter Wasserqualität vorkommen. Welche Nummer diese Stufe hat, ist mir nicht wichtig.
  4. Ja, das ist so. Allerdings werden Sie bei den meisten Tierstämmen ein Beispiel wohl schon kennen und den Körperaufbau müssen Sie nicht detailliert kennen (wichtiger die wesentlichen Unterschiede zwischen den Tierstämmen zu kennen)

Dinosaurier

Habe die eine Lernziele noch nicht ganz verstanden:
Sie können die phylogenetische Beziehung von Dinosauriern zu heute lebenden
Wirbeltierklassen aufzeigen.

Antwort

Gemeinhin nimmt man ja an, dass die 5 Wirbeltierklassen Fische, Amphibien, Reptilien, Säuger und Vögel alle gleich stark miteinander verwandt sind. Dies ist aber nicht so. Evolutiv betrachtet gibt es in der Gruppe der Reptilien eine Untergruppe Dinosaurier und in dieser
wieder eine Untergruppe Vögel. Vögel sind also Dinosaurier und Reptilien. Und Dinosaurier sind auch Reptilien.

Somit kann man nur die Untergruppe von der Übergruppe abgrenzen, aber nicht umgekehrt. Vögel haben alle Federn und können fliegen (oder die Vorfahren konnten es), sie legen zudem Eier mit einer Kalkschale (die anderen Reptilien legen meist Eier mit einer ledrigen Schale).
Dinosaurier haben ein anderes Skelett als die restlichen Reptilien, zudem waren einige (aber nicht alle), gleichwarm (wir auch die Vögel).

Botanische Früchte

Sie können Beeren, Nüsse, Steinfrüchte, Sammelfrüchte und Scheinfrüchte unterscheiden und kennen Beispiele dazu.

  • Beere: Tomate, Gurke, Banane, Melone
  • Steinfrucht: Pflaume, Baumnuss, Mango
  • Nuss: Haselnuss
  • Scheinfrucht: Apfel?

Stimmt das soweit?
und kennen Sie noch weitere Beispiele zur Nuss? Ebenfalls zu Schein-/Sammelfrucht?
Laut Internet gehört die Erdbeere zur Scheinfrucht, aber es sei ein Spezialfall und gehört deshalb zur Sammelnussfrucht? Nun bin ich verwirrt, welche können wir zu der Sammel-/Scheinfrucht zählen? Ist die Himbeere auch gleich wie die Erdbeere? Wozu gehört bsp die Ananas?

Antwort

Ihre Aufzählung stimmt. Echte Nüsse gibt es wenige, die Buchennüssli zählen beispielsweise noch dazu. Die Erdbeere ist in der Tat speziell, und zwar sind die grünen Punkte auf der Aussenseite kleine Nüsse. Das rote ist der ehemalige Blütenboden. Sie ist also eine Scheinfrucht (Beteiligung von weiteren Blütenbestandteilen wie Blütenboden) wie auch eine Sammelfrucht (mehrere Nüsse). Die Himbeere ist eine Sammelfrucht. Und zwar sind die einzelnen kleinen Körnchen (die man ja mit dem Finger voneinander abtrennen kann) kleine Steinfrüchte. Die Ananas ist ebenfalls speziell: Mehrere Beeren sind an einem Blütenstand miteinander verwachsen. Es ist also ebenfalls eine Sammelfrucht aber auch eine Scheinfrucht.

Evolution

  1. Sie können 5 vers. Hominiden “portraitieren”. Ist damit gemeint, dass wir sie zeichnen müssen oder einfach die Unterschiede aufzeigen können? Und was ist mit der Tabelle (Zeitliches Auftreten, Verbreitungsgebiet, Neue Fähigkeiten) müssen wir die auch können?
  2. Reicht es, wenn wir bei den sechs Dinosaurier einfach wissen ob sie Pflanzen-/ oder Fleischfresser waren?

Antwort

  1. portraitieren meine ich, dass Sie etwas über diese Hominiden erzählen können und die Unterschiede zwischen Ihnen kennen. Dazu brauchen Sie den Inhalt der Tabelle. Zeichnen müssen Sie aber nichts.
  2. Nein, Sie sollten schon noch etwas mehr darüber erzählen können, resp. ihr Aussehen erklären.

Humanbiologie

  1. Sie wissen, wie ein Gelenk mit Knochen, Knorpeln, Sehnen, Bändern und Muskeln aufgebaut ist und wozu die einzelnen Strukturen dienen.
    -> Müssen wir dazu die Abbildungen zum Blatt “Bewegungssystem” auf der 2.Seite:
    “Muskelaufbau” und “Gelenke” beschriften können? (Skript vom 15.12.11)
  2. Sie können den Weg von der Befruchtung erklären. Müssen wir da alle Fachbegriffe können? (Trophoblast, Embryoblast ect)
  3. Nachdem die Phagocyten die Bakterien und toten Zellen aufgenommen haben, sterben diese dann auch? (auf Blatt steht: toter Phagocyt) und was geschieht dann mit ihnen?
  4. Das ZNS beinhaltet das Gehirn und das Rückenmark. Das PNS sind alle Nerven ausserhalb, also die sich weder im Gehirn noch im Rückenmark befinden.  Weshalb haben wir zwei verschiedene Nervensysteme. Wozu unterscheiden wir die? Was ist der Zweck davon?

Antwort

  1. Nein. Sie sollten diesen Aufbau kennen, aber nur mit den Begriffen welche wir besprochen haben. Diese Zeichnungen sind detaillierter.
  2. Sie können das in eigenen Worten erkären und somit alle Fachbegriffe umgehen. Spermium und Zygote sollten Sie aber verstehen.
  3. Die toten Phagocyten werden von noch lebenden gefressen 😉 Sie sterben normalerweise bei der Phagocytose nicht ab, das kann aber vorkommen.
  4. Das haben wir nicht im Detail angeschaut. Neuronen des ZNS sind anders isoliert als die im PNS, zudem ist das ZNS durch die Blut-Hirn-Schranke viel besser vor Schadstoffen, Erregern aber auch dem eigenen Immunsystem geschützt als das PNS.

Baumquerschnitt

Beim Baumquerschnitt müssen wir die einzelnen Funktionen der vers. Gewebe erklären können. Mit Hilfe des Buches habe ich aber nur etwas zu Bast (Transport von selbstaufgebauten Nährstoffen, bsp Traubenzucker) und zur Borke (Schutzfunktion -> Wetter, Insekten, Feuer) gefunden. Stimmt das soweit oder gibt es noch mehr Funktionen? Und was sind die Funktionen von Kernholz, Splintholz und Kambium?

Antwort

Ihre Antwort stimmt. Der Kernholz ganz innen dient der Stabilisierung, ähnlich einer Säule. Im Splintholz wird Wasser transportiert, dieses Transportgewebe von (meist) unten nach oben heisst auch Xylem (das andere, mit Kohlenhydraten von oben nach unten heisst Phloem). Nur in der dünnen Kambiumsschicht teilen sich Zellen, somit wird der Stamm mit der Zeit immer dicker (Phloem und Xylem wachsen in die Breite).

Metamorphose

Weshalb machen gewisse Lebewesen eine Metamorphose? Die Eier überleben bei Kälteeinbruch, weil sie tief im Boden sind. Die Tiere sterben. -> Also Schutz vor Kälte? Ist das der einzige Grund?

Antwort

Das Schlüpfen aus einem Ei ist keine Metamorphose. Nur bei Tieren, welche sich im Larvenstadium deutlich vom Adultstadium unterscheiden, spricht man von Metamorphose. Am Beispiel der Schmetterlinge sehen wir schön die Vorteile dieser Aufgabenteilung innerhalb des Alters: Die Raupe kann schnell und viel fressen und ermöglicht somit ein rasches Wachstum. Der adulate Schmetterling hingegen ist mobil, kann besser Partner suchen und neue Lebensräume erreichen.

Insektenordnungen

“Sie haben die Übersicht über die Vielfalt der Insekten und kennen die Ordnung Käfer, Wanzen, Hautflügler, Zweiflügler, Libellen und Schmetterlinge mit Beispielen und Lebensweisen.”

Sie haben die Übersicht = alle 16 Insekten auf den 2 Blättern kennen??! Was genau meinen Sie mit “Sie haben die Übersicht”? Oder einfach wissen dass es viele vers. Arten von Insekten gibt, aber keine genauen Namen ausser die oben erwähnten?

Antwort

Das sind nicht 16 sondern 6 Ordnungen die Sie kennen müssen (nämlich die im Lernziel erwähnten). Zudem müssen Sie wissen, dass diese Klasse noch weit vielfältiger ist und noch viel mehr Ordnungen enthält.

Ökosystem See im Jahresverlauf

Sie können die jahreszeitlichen Veränderungen in den Wassertemperaturen der Seeschichten erklären. Sie können aufzeigen was geschieht, wenn ein See “umkippt”.

Können Sie mir das nochmals in einfachen Worten erklären? Anhand von den Notizen und Bilder die wir haben verstehe ich es nicht.

Antwort

In Stichworten ist der Ablauf der Eutrophierung etwa so:

  • Hoher Nährstoffeintrag
  • Algenblüte (hohes Algenwachstum)
  • Viele Algenfresser
  • Viele tote Lebewesen am Seegrund
  • Destruenten verbrauchen O2 am Seegrund
  • Bakterien bauen anaerob (ohne Sauerstoff) organisches Material ab
  • Faulgase entstehen

Falls die jahreszeitliche Zirkulation nicht ausreicht um Sauerstoff an den Grund zu bringen, kippt der See um; er stinkt und enthält nur noch wenige Arten (diese aber in hoher Individuenzahl). Ohne Veränderung von aussen bleibt der Zustand so.

Eine genauere Erklärung mit Skizzen finden Sie im natura ch, S. 113/114

Weichtiere

“Sie können den anatomischen Aufbau einer Gehäuseschnecke skizzieren und erklären.” Wird von uns erwartet, dass wir von selbst die Skizze auf S.152 im Buch oben aufzeichnen können? Oder geben Sie uns ein Bild, welches wir beschriften müssen?

Antwort

Ich erwarte, dass Sie selber die Organe ungefähr einzeichnen können. Dabei bewerte ich aber nicht Ihre künstlerischen Fähigkeiten, Sie werden Ihre Skizze auch kommentieren können (z.B. dieses Organ wäre weiter oben und grösser).

Januarprüfung F1B, F1D

Gentechnik

Können Sie nochmals kurz erklären, wie ein Gen von einem Organismus in einen anderen transferiert wird?

Antwort

DNA wird aus dem Lebewesen extrahiert. Das gewünschte Gen wird mit Restriktionsenzymen ausgeschnitten, bei wenig DNA wird diese zuerst noch mit der PCR-Methode vervielfältigt. Mit Hilfe der Gelelektrophorese kann das DNA-Stück mit der gewünschten Länge gereinigt werden. Ein Plasmid wird mit den gleichen Restriktionsenzymen geöffnet und das PCR-Fragment dazugetan. Ligasen verschliessen das Plasmid, nun mit dem PCR-Fragment darin. Das Plasmid wird in ein Bakterium transferiert, oder in einen anderen Zielorganismus.

Die genaue Erklärung, auch all der Fachbegriff und Methoden, ist im Skript 16 – Gentechnik beschrieben.

autosomal – gonosomal

Ich wollte fragen, ob Sie den Unterschied zwischen autosomal und gonosomal nochmals erklären könnten.

Und ich bin mit nicht mehr sicher, ob Sie gesagt haben, dass die Hardy-Weinberg-Gleichung an der Prüfung nicht kommt.

Antwort

autosomal: auf einem der 22 “normalen” Chromosomen, welche bei Mann wie Frau immer paarweise vorkommen (homologe Chromosomen)

gonosomal: auf einem der Geschlechtschromosomen (dem 23. Chromosom). Also auf dem X- oder Y-Chromosom, wobei es in der Praxis meist das X-Chromosom ist, da auf dem Y-Chromosom nur sehr wenige Gene (ca. 200) vorhanden sind.

Die Hardy-Weinberg-Gleichung für die Berechnung der Heterozygoten-Population ist nicht Prüfungsstoff. Falls Sie das bereits gelernt haben ist das aber nicht tragisch – wir kommen wahrscheinlich im 3. Semester Ökologie darauf zurück.

Arthropoden

Wollte fragen, ob man bei den 5 Arthropoden auch die lateinischen Begriffe können muss oder reicht es die deutschen zu wissen?

Antwort

Nein, die deutschen Namen reichen.

Dezemberprüfung G1A, G1B

Dinosaurier

Wann waren die ersten, wann die letzten Dinos?

Antwort

Die ersten Dinosaurier erschienen vor ca. 235 Mio. Jahren und überlebten als Tiergruppe bis sie ziemlich rasch vor 65 Mio. Jahren ausstarben.

LM-Pathogene

Campylobacter können diverse Erkrankungen auslösen. Ist mit einer Inkubationszeit von 3-20 Tagen (Löungen LM Pathogene) die Campylobacter-Enteritis gemeint?

Antwort

Am häufigsten ist Campylobacter jejuni, die anderen Erreger sind zahlenmässig nicht so relevant oder gar keine LM Pathogene. Die ersten Symptome der Campylobacter-Enteritis treten nach 3-5 Tagen auf, manchmal auch erst nach 20 Tagen.

Viren

Könnten Sie nochmals kurz den lysogenen Vermehrungszyklus erklären, ich verstehen ihn nicht ganz.

Antwort

Das Virus dockt an die Zelle an und injiziert sein Erbgut in die Zelle hinein. Die Viren-DNA wird in die normale DNA der Zelle eingefügt. Wenn die Zelle nun ihre DNA kopiert um sich danach zu teilen, wird die Viren-DNA mitkopiert. In allen Tochterzellen ist somit die Viren-DNA ebenfalls enthalten. Die Viren-DNA wird aber nicht umgesetzt, es entstehen keine neuen Viren.

Arthropoden

Kann man als zweites gemeinsames Merkmal aller Arthropoden angeben, dass ihre Körper in mehrere Teile gegliedert sind?

Antwort

Das ist so. Arthropoden haben eine Gliederung (Segmentierung), was besonders bei Hundert- und Tausendfüsslern noch sehr gut sichtbar ist. Die Kopfsegmente sind oft verwachsen, hier ist es weniger gut sichtbar.

Ein weiteres gemeinsames Merkmal ist das Aussenskelett aus Chitin.

Paläontologie

Ich habe mir notiert, dass der 1. Mensch vor 4 Mio. Jahren gelebt hat, und dass die 1. Wirbeltiere vor 500 Milliarden Jahren gelebt haben. Stimmt das?

Antwort

  1. Der Australopithecus lebte vor 4 Millionen Jahre und kann als einer der ersten Menschen bezeichnet werden.
    Die ersten Fische (und somit die ersten Wirbeltiere) erschienen vor 500 Millionen Jahren. Die Erde ist 4.7 Milliarden Jahre alt, somit sind Ihre 500 Milliarden Jahre viel zu lange.

Arthropoden, Paläontologie, Zelle

  • Müssen wir die Übernamen (z.B. Arachnida bei Spinnentieren auch können)?
  • War das Alter der Erde 3.7 Mrd. und das erste Leben auch gleich dann? Erstes Wirbeltier vor 600 oder 500 Mio.Jahren?
  • Grösse der eukarotyschen Zellen?(habe ich nirgends gefunden auf Skript 14)

Antwort

  • Nein, die deutschen Namen reichen.
  • Die Erde entstand vor ca. 4.7 Mia Jahren. Die ersten Spuren von Leben vermutet man vor ca. 3.7 Mia. Jahren und die ersten Wirbeltiere (Fische) erschienen vor ca. 500 Mio. Jahren.
  • Die meisten eukaryotischen Zellen sind zwischen 10 und 100 um (Millionstelmeter) gross. Bei Einzellern werden sie oft grösser, bei Paramecium bis zu 600 um. Auch Pflanzenzellen können dank hohem Saftanteil sehr gross werden.

Kommentar hinterlassen

Schreib einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.