Beaufsichtigter Corona-Selbsttest

Ja, das gibt es tatsächlich. Aber zuerst muss ich wohl erklären, was ich vor Ort alles tun muss. Ich habe ja bereits in einem früheren Artikel geschrieben, was es alles braucht, um nach Singapur zu gelangen. Damit ist es aber nicht getan. Bei der Ankunft gibt es erstmals einen PCR-Test, und dann während 7 Tagen jeden Morgen einen Antigen-Test. Diese kann man – ausser an Tag 3 und Tag 7 – aber im Hotel mit einem Kit aus der Drogerie selber durchführen. Das Resultat trägt man dann auf eine Website ein.

An Tag 3 und 7 hingegen braucht man an ein Testzentrum zu gehen. Hier war das erste Mal in Singapur das Formular nicht so gut, die Testzentren sind alle nach Strassen sortiert, sodass ich als Tourist keine Ahnung habe, welches davon in meiner Nähe ist. Ich wählte mehr oder weniger zufällig eines aus, das zwischen meinem Hotel und dem Flughafen liegt, also in einer Vorstadt und nicht mehr dem Zentrum. Die Stadt sieht dort denn auch etwas weniger eindrücklich aus (siehe Foto oben).

Beim Eingang wollten sie eine Bestätigungsmail sehen, welche ich aber nie bekommen habe. Es ging dann auch ohne, da ich ja sowieso überall registriert bin. Es ist unglaublich, wie viele Angestellte sie hier haben: Zwei Posten beim Eingang, dann zwei weitere die den Weg weisen, jemand der die Bezahlung überprüft, jetzt natürlich wieder jemand der den Weg weist und dann eine Person, welche mir das ausgepackte Testkit gibt. Dieses konnte ich dann alleine an einem Tisch einer Wand gegenüber machen. Die Wand war beklebt mit einer grafischen Anleitung, vier Mal in den Landessprachen Englisch, Malaiisch, Chinesisch und Hindi. Den Testblock gab ich ab und bekam eine knappe Stunde später das (negative 😀) Resultat.

Da ich nun bereits in der Vorstadt war, erkundete ich diese gleich. Die nähere Umgebung scheint ein Altersviertel zu sein, da viele Senioren (sonst sehe ich hier v.a. jüngere Leute) auf den Trottoirs waren und es viele kleine Läden mit Heilkräutern, Medizinbedarf und Zahnärzten gab. Nach kurzem Spaziergang kam ich zum Bedort Reservoir, an dessen Ufer es Termiten gab (leider keine zu Hause).

Ein weiterer Süsswasserspeicher, der als Naherholungsgebiet dient (hier darf man sogar fischen)

Ich bog rechts ab und wanderte der Küste entlang, bis jetzt hatte ich nämlich noch kein Salzwasser gesehen. Im Quartier waren nur Einheimische, sodass ich im lokalen Food Court ein Mittagessen für knapp Fr. 5.- erhielt.

Singapurer Wohnsiedlung in der Vorstadt. Man beachte die Wäscheleinen!

Etwas weiter auf dem Weg wurde es dann nobler, es gibt hier durchaus auch Einzelhäuser und gar Villen.

Im nobleren Teil der Vorstadt. Die meisten Häuser sind durch Mauern und Pflanzen gut vor Blicken geschützt.

An der Ostküste angelangt, fand ich einen grossen Park vor, mit viel Grün und einem Sandstrand. Jetzt begann es für eine Stunde zu regnen, was hier aber nur eine Abkühlung auf 26°C bedeutet.

Strandpark an der Ostküste. Man sieht den Wolken den baldigen Regen an. Eindrücklich auch die vielen Frachtschiffe, welche der gesamten Küste entlang ankern.

Kommentar hinterlassen

Schreib einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.